Sandstrand, Urwald und fliegende Hunde – Das ist Auckland

Es wird mal wieder Zeit, dass ich ein bisschen was von mir hören lasse. Die Rundreise ist im Großen und Ganzen vorbei und irgendwie ist es schade. Dennoch bin ich froh, endlich in einem Bett schlafen zu können, welches in einem Haus aus echten Steinen steht. Naja gut.. Das mit den Steinen ist ein wenig übertrieben, man kann hier nämlich ohne größere Probleme durch Wände gehen, aber immerhin eine Dusche und eine Toilette ganz für mich alleine :).

Abby meine große Neue in meinem Leben

Als erstes muss ich euch natürlich von Abbie erzählen. Sie ist für normale Verhältnisse echt groß und hat relativ blasse haut, aber dennoch hab ich sie sehr gern. Sie hat zwar immer mal wieder ein paar Aussetzer und ein paar Macken, aber dennoch hab ich sie echt gern. Und sie war gar nicht mal so teuer. In Auckland ist es echt wichtig, dass man einen fahrbaren Untersatz sein Eigen nennen kann, denn die Stadt ist nicht nur groß, sondern auch unglaublich riesig. Abbie ist im Gegensatz zur Lucie ziemlich Jung (2002) und hat deutlich mehr Power (2.0l Hubraum) aber dennoch vermiss ich meine Kleine. An dieser Stelle bitte ich Damo, der Lucie nichts von Abbie zu erzählen ;).

Gefunden haben wir uns auf einem Automarkt hier direkt in Auckland. Als wir Britzi abgegeben haben und somit nicht mehr weit gekommen sind, ist uns schnell langweilig geworden. Mein Hauspapa Kevin hat mir dann erzählt, dass es in Auckland jeden Sonntag einen großen Automarkt direkt am Racecourse gibt. Wow? Ein großer Racecourse mit dicken schnellen Autos, viel Teer und ich kann nach einem neuen ausschau halten? Vielleicht ist sogar gerade ein Rennen bei dem man dann den schnellen Autos auf der Bahn zuschauen kann. Das passt ja super, da muss ich hin… So hab ich mir zumindest bisher einen Racecourse vorgestellt. In Wirklichkeit wars dann aber eine Pferderennbahn wo auf dem Parkplatz die Autos von Privat an jeden Verkauft wurden, der Interesse und das nötige Kleingeld hatte. Tja 😉 so kann man sich täuschen, aber dann haben Aurora, Daniel und ich wenigstens keine Ablenkung gehabt und ich hatte nur Augen für Abbie. Nach nur wenigen Metern ist sie mir schon aufgefallen und dann gings mit dem Besitzer ab zum Ummelden. Was? Auto anmelden am Sonntag? Geht das denn? Ja.. Und das ziemlich einfach. Wir sind zur nächsten Post gefahren und ich hab ein Formular mit meinem Namen drauf ausgefüllt, durfte 10 Euro zahlen und schwupp, hat Abby mir gehört. Seither leistet sie mir treue Dienste und wenn ich schön auf sie aufpasse, kann ich sie vielleicht sogar für den gleichen Preis wieder verkaufen.

Auckland und seine kleinen Schätze

Wie stellt man sich Auckland vor:

  • Große Stadt? Richtig.
  • Viele Autos? Auf jeden Fall.
  • Wunderschöne Strände mit urwaldähnlichen Idyllen? Naja nicht unbedingt, sind wir nicht in einer Stadt?
  • Weitläufige Sandstrände mit Monster-Surferwellen und fliegenden Hunden? Jetzt wirds aber unglaubwürdig.

Würde ich die Geschichte einfach so am Straßenrand erzählen, würds nicht lange dauern und die Männer mit den tollen weißen Jacken mit ganz langen Ärmeln würden vorbeikommen und mir mein neues Zimmer zeigen. Habt ihr ein Glück, dass ich immer meine Kamera dabei hab und euch die Schönheiten zeigen kann. Als wir Britzi noch hatten und wir bereits ein paar Tage in Auckland waren, gings immer darum, wo wir uns am besten zum Schlafen hinstellen könnten. Und wie macht das ein bereits erfahrener Camper, der schon viele tausend Kilometer wunderschönes Land hinter sich hat und viele schöne Plätze zum Schlafen gefunden hat? Richtig! Mit ner Karte von Auckland, verbundenen Augen und nem Finger der irgendwo auf die Karte zeigt (und Glück… ich glaube Glück war der ausschlaggebende Punkt dabei ^^). So machen das die Profis! Das Ergebnis gibt uns recht. Am Ende einer immer kleiner werdenden und extrem kurvenreichen Straße, die irgendwann keinen Teer sondern nur noch Schotter hatte, hat ein wunderschöner Strand auf uns gewartet.

Nachdem wir dort geschlafen haben, gings aufgrund eines Tipps direkt weiter zu Piha. Dort am Stand angekommen flog uns auch schon Mango entgegen, der fliegende Hund von Piha. Ihr glaubt mir nicht? Schaut euch die Fotos an ;).

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