Archiv der Kategorie: Fotos und Geschichten

Unter Fotos und Geschichten findet ihr ein paar Auszüge meiner Fotos die ich auf meinen Reisen geschossen habe und meist eine kleine Geschichte dazu.

Berge, Strand und viele Touristen

Und mal wieder wars so weit: Wochenende. Und die Hamiltoncrew hat wieder tolle Sachen geplant…. Naja.. ok das mit dem Plan ist etwas übertrieben. Als ich gefragt hab, auf was ich mich vorbereiten soll, bzw. was ich einpacken soll, ob ich ein Zelt brauche, etc…: Pack einfach mal ein. Hört sich ja gut an ;). Das Wochenende war wiedermal wunderschön.

Mount Manganui

… wenn man Ihn überhaupt so nennen darf. Dieser kleine Hubbel steht direkt am Strand und ist fast vollständig von Wasser umgeben. Ein malerischer Ort und noch dazu ein wunderschöner Strand direkt am Fuß des „Berges“. Klar das Wasser ist ein wenig kalt, aber wenn man schon mal hier ist? Wär ja nicht das erste mal, das wir vom Meer überrascht wurden ;). Was dann aber neu war, war die Strömung und die 3 Meter hohen Wellen die einen von den Beinen gerissen haben. Es war supergeil erfrischend und wirklich erholsam nach dem kleinen Aufstieg :).

Am Abend gings dann los an einen wunderschönen Strand mit Lagerfeuer, Vollmond und einer richt schönen Lagerfeuerstimmung. Mit der Hamilton-Crew macht man das doch immer gerne. Und für meine lieblings Franzosen: avec vous je le referais volontiers!

Hot Water Beach

Na klar. Was sonst? Ich glaub man wird bei der Ausreise aus Neuseeland erschlagen wenn man nicht am Hot Water Beach war… Aber mal ganz ehrlich? Der Strand hat mir ein wenig meine Illusion von Neuseeland zerstört. Wir sind zur falschen Zeit an den richtigen Ort gekommen. Es war Sonntag, es war schön und es war warm… Es waren ca. 100 Touristen dort und haben, zusammengepfercht auf 30 m², darauf gewartet bis die Ebbe einsetzt. Tja und was macht man wenn man schon mal hier ist? Richtig: Sich am Arsch lecken lassen und n eigenes cold water Loch am anderen Ende des Strandes graben mit Blackjack und Nutten! Naja gut… Ohne Blackjack… und Nutten, dafür aber mit viel Sand und hübschen selbstgebauten Sandburgen :). Hat auch Spaß gemacht.

Fundstück der Woche

Und am Ende gibts noch das Fundstück der Woche:

Fast richtig geschrieben und genauso süß und überragend wie das Original :D. Gefunden im „Pack and Save“ im Sylvia Park.

Arbeit, Franzosen und jede menge Berg

Lange ist es her seit dem letzten Blogeintrag, aber hier ist auch wirklich viel los. Jetzt gibts aber mal wieder ein paar Infos für euch und ganz viele neue Bilder.

Die Arbeit

Wichtigstes natürlich zuerst: Die Arbeit hat angefangen und macht seitdem wirklich richtig Spaß. Supernette Kollegen, total lockerer Umgang mit Zeit und Arbeit und halt einfach ne Forschungseinrichtung. So ist es zum Beispiel nicht verwunderlich, dass ich kommen und gehen kann wann ich will. Als ich gefragt habe, wie es mit Überstunden aussieht, sagte mein Chef: Das mit der Arbeitszeit ist eher so ne Richtlinie. Passen die Ergebnisse, spricht nichts dagegen, früher zu gehen. Mit dieser neuen Erkenntnis muss ich mich auch erst mal noch an solch Aussagen wie „Hey Timo, ich geh mal schnell Einkaufen, willst du mit?“ um 10 Uhr Vormittags, oder die hoch heiligen Teepausen um 10, 12 und 15 Uhr gewöhnen. Aber ich muss sagen, es hat seine Vorzüge. Es ist ist wirklich so, dass man weniger arbeitet, aber Arbeit wird dadurch nicht zu einem „Oh Gott ich muss heute in die Arbeit“ sondern zu einem „hach das mit der Arbeit ist heute echt toll“.

Das Projekt was mir zugewiesen worden, gefällt mir überaus gut. Es handelt sich um eine Art Zertifizierung im Stahlbau für Großprojekte (Brücken und Co) die nach erfolgreicher Programmierung Neuseelandweit zum Standard werden soll (ähnlich wie die DIN-Normen in Deutschland). In der Arbeit kann ich Maschinenbau und Informatik perfekt verbinden.

Unterwegs auf dem Mount Taranaki zusammen mit lauter Franzosen

Na zu was hab ich mich da schon wieder überreden lassen. Wandern gehen auf nem 2500 Meter hohen Vulkan bei Schnee, Kälte und unendlich viel Berg? Wenn ich das vorher gewusst hätte… (Is ja nicht so, dass es zu dem Berg nen Wikipediaeintrag gibt)

Los gings auf einem Plateau wo Abby und das Auto der Hamilton-Crew, ein zusammengewürfelter bunter Öko-Studenten-Haufen aus 2 Deutschen und 5 Franzosen, ein paar Tage übernachtet haben. Erster Boxenstop: Das Infohäuschen des DOC mit einem schrulligen alten kleinen Mann, der uns aber echt sau nett weitergeholfen hat und noch dazu ziemlich witzig war. Der Plan: Wir gehen eine 4-Stunden Strecke durch Wald, Berg und Flussüberquerungen zur „Lake Dive Hut“ und von dort am nächsten Tag rauf auf 1500 Meter Höhe und zurück zum Plateau. Na klaaar, für den absolut untrainierten Timo ist das natürlich überhaupt kein Problem ;). Völlig kaputt und auf allen Vieren bin ich dann endlich an der lanersehnten Hütte angekommen. Die Strecke dort hin war wunderschön, aber ständig Berg rauf, Berg wieder runter, Berg rauf, Berg wieder runter, … Nach einem geselligen Abend in der eiskalten Hütte (jemand hatte vorher das ganze Holz verbraucht) gings dann los den großen Hubbel rauf. Hossa… Das war wirklich heftig, aber der Anblick auf dem Berg war sagenhaft. Eine solche Strecke könnte man in Deutschland NIEMALS wandern, denn solch Sachen wie Streckensicherung oder befestigte Wege haben hier eine anderen Bedeutung… Man konnte froh sein alle 100 Meter einen Pfahl im Boden/Schnee zu entdecken, der einem bewiesen hat, dass man noch auf dem richtigen Weg ist. Der Ausflug hat mir zweierlei bewiesen: Wandern kann echt toll sein und Franzosen sind gar nicht so schlimm wie man immer denkt :). Super nette Leute und echt witzig.
Das schönste an der Wanderung war die Tatsache, dass wir am selben Tag noch auf 1500 Meter waren und abends im Meer baden gegangen sind. Der Wahnsinn. Das mit dem Baden war aber wiederum nicht so ganz beabsichtigt. Der Plan: Wir schauen uns die „Three Sisters“ an. Es handelt sich dabei um eine Felsformation (ratet mal wie viele Felsen) die im Meer steht und der Zugang zu den Schwestern ist nur möglich wenn gerade Ebbe ist. Pech nur, dass bei uns gerade keine Ebbe war. Nach einer kurzen Überlegung die ungefähr so ging: Jetzt sind wir schon mal da und wollen die Schwestern auch live sehen, haben wir uns an den Felsen entlang gehangelt und sind nur bis zum Bauch nass geworden. Also gar nicht mal so schlimm. Der Strand der sich hinter dem Felsvorsprung verbarg, hat die Mühnen dann aber belohnt.

Geendet hat der Ausflug mit echten französischen Crêpe, vielen tollen Eindrücken und neuen Freunden. Am nächsten Wochenende gings dann schon wieder weiter, aber dazu später mehr.

Sandstrand, Urwald und fliegende Hunde – Das ist Auckland

Es wird mal wieder Zeit, dass ich ein bisschen was von mir hören lasse. Die Rundreise ist im Großen und Ganzen vorbei und irgendwie ist es schade. Dennoch bin ich froh, endlich in einem Bett schlafen zu können, welches in einem Haus aus echten Steinen steht. Naja gut.. Das mit den Steinen ist ein wenig übertrieben, man kann hier nämlich ohne größere Probleme durch Wände gehen, aber immerhin eine Dusche und eine Toilette ganz für mich alleine :).

Abby meine große Neue in meinem Leben

Als erstes muss ich euch natürlich von Abbie erzählen. Sie ist für normale Verhältnisse echt groß und hat relativ blasse haut, aber dennoch hab ich sie sehr gern. Sie hat zwar immer mal wieder ein paar Aussetzer und ein paar Macken, aber dennoch hab ich sie echt gern. Und sie war gar nicht mal so teuer. In Auckland ist es echt wichtig, dass man einen fahrbaren Untersatz sein Eigen nennen kann, denn die Stadt ist nicht nur groß, sondern auch unglaublich riesig. Abbie ist im Gegensatz zur Lucie ziemlich Jung (2002) und hat deutlich mehr Power (2.0l Hubraum) aber dennoch vermiss ich meine Kleine. An dieser Stelle bitte ich Damo, der Lucie nichts von Abbie zu erzählen ;).

Gefunden haben wir uns auf einem Automarkt hier direkt in Auckland. Als wir Britzi abgegeben haben und somit nicht mehr weit gekommen sind, ist uns schnell langweilig geworden. Mein Hauspapa Kevin hat mir dann erzählt, dass es in Auckland jeden Sonntag einen großen Automarkt direkt am Racecourse gibt. Wow? Ein großer Racecourse mit dicken schnellen Autos, viel Teer und ich kann nach einem neuen ausschau halten? Vielleicht ist sogar gerade ein Rennen bei dem man dann den schnellen Autos auf der Bahn zuschauen kann. Das passt ja super, da muss ich hin… So hab ich mir zumindest bisher einen Racecourse vorgestellt. In Wirklichkeit wars dann aber eine Pferderennbahn wo auf dem Parkplatz die Autos von Privat an jeden Verkauft wurden, der Interesse und das nötige Kleingeld hatte. Tja 😉 so kann man sich täuschen, aber dann haben Aurora, Daniel und ich wenigstens keine Ablenkung gehabt und ich hatte nur Augen für Abbie. Nach nur wenigen Metern ist sie mir schon aufgefallen und dann gings mit dem Besitzer ab zum Ummelden. Was? Auto anmelden am Sonntag? Geht das denn? Ja.. Und das ziemlich einfach. Wir sind zur nächsten Post gefahren und ich hab ein Formular mit meinem Namen drauf ausgefüllt, durfte 10 Euro zahlen und schwupp, hat Abby mir gehört. Seither leistet sie mir treue Dienste und wenn ich schön auf sie aufpasse, kann ich sie vielleicht sogar für den gleichen Preis wieder verkaufen.

Auckland und seine kleinen Schätze

Wie stellt man sich Auckland vor:

  • Große Stadt? Richtig.
  • Viele Autos? Auf jeden Fall.
  • Wunderschöne Strände mit urwaldähnlichen Idyllen? Naja nicht unbedingt, sind wir nicht in einer Stadt?
  • Weitläufige Sandstrände mit Monster-Surferwellen und fliegenden Hunden? Jetzt wirds aber unglaubwürdig.

Würde ich die Geschichte einfach so am Straßenrand erzählen, würds nicht lange dauern und die Männer mit den tollen weißen Jacken mit ganz langen Ärmeln würden vorbeikommen und mir mein neues Zimmer zeigen. Habt ihr ein Glück, dass ich immer meine Kamera dabei hab und euch die Schönheiten zeigen kann. Als wir Britzi noch hatten und wir bereits ein paar Tage in Auckland waren, gings immer darum, wo wir uns am besten zum Schlafen hinstellen könnten. Und wie macht das ein bereits erfahrener Camper, der schon viele tausend Kilometer wunderschönes Land hinter sich hat und viele schöne Plätze zum Schlafen gefunden hat? Richtig! Mit ner Karte von Auckland, verbundenen Augen und nem Finger der irgendwo auf die Karte zeigt (und Glück… ich glaube Glück war der ausschlaggebende Punkt dabei ^^). So machen das die Profis! Das Ergebnis gibt uns recht. Am Ende einer immer kleiner werdenden und extrem kurvenreichen Straße, die irgendwann keinen Teer sondern nur noch Schotter hatte, hat ein wunderschöner Strand auf uns gewartet.

Nachdem wir dort geschlafen haben, gings aufgrund eines Tipps direkt weiter zu Piha. Dort am Stand angekommen flog uns auch schon Mango entgegen, der fliegende Hund von Piha. Ihr glaubt mir nicht? Schaut euch die Fotos an ;).

Wohnungssuche in Auckland

So nun bin ich endlich in Auckland angekommen und was muss man natürlich als erstes machen? Genau: Wohnung suchen. Britzi ist bald weg, und ein Dach über dem Kopf ist in jedem Land toll. Aber wo fängt man an zu suchen? Gottseidank hat Neuseeland eine Seite für alles (und wenn ich alles sage, dann ist das auch wirklich so): www.trademe.co.nz. Es handelt sich dabei um so eine Art ebay, aber eben nur für Neuseeländer und man findet alles. Ein paar Tage bevor ich in Neuseeland angekommen bin, habe ich auch eine Anzeige bei www.flatfinder.co.nz aufgegeben, dass ich eine Wohnung suche.

Die ersten Wohnungen

Ein paar Adressen waren schnell gefunden. Hier hat man den Eindruck, dass es mehr Wohnungen als Einwohner gibt, da jeder den kleinsten winzigsten Winkel seines Hauses vermietet. Die erste Wohnung war etwas außerhalb, aber in einer der schöneren Gegenden von Auckland, „North Shore“. Das Haus war OK. Es war vielleicht ein bisschen schmutzig und durcheinander, aber zum Wohnen hätte es getaugt. Der etwa 60-70 jährige Hausbesitzer mir dann aber meinen Schlafplatz gezeigt… In der Anzeige hat es geheißen: Ein Zimmer mit eigenem Bad, Küche und eigenem Eingang. Das hat gestimmt… Da es sich um ein kleines Kabuff im Garten handelte hatte es seinen eigenen Eingang. Auch die Küche (eine Herdplatte für die Steckdose) war vorhanden und auch das Bad (Klo mit Waschbecken und „Dusche“) stand durch einen Holzverschlag getrennt vom „Schlafzimmer“ da wie ein Einser. OK… erster Schock, aber ich hab ja noch ein paar Wohnungen. Der Mann war nett und hat auch gesagt, er hält mir das Zimmer ein paar Tage frei.

Den zweiten hab ich dann kurz noch mal angerufen und er hat mir versichert es sei kein Problem, ich kann jetzt schnell vorbei kommen er ist zu Hause. Perfekt… Also ab in den Camper und erst mal 30 Minuten fahren bis wir bei der zweiten Wohnung sind (Auckland ist ziemlich groß und weitläufig). Als uns der zweite Hausbesitzer die Tür aufgemacht hab, hab ich erst mal ein wenig geschluckt… Laut Daniel, stellt er sich so einen typischen „Vergewaltiger“ vor, wie er in den Filmen immer gezeigt wird. Na hoffentlich ist die Wohnung wenigstens besser… Er führt uns in die Wohnung und erklärt uns, dass es gar keine Wohnung gibt (man muss dazu sagen, er macht das, während er halb lehnend und nicht gerade höflich in seinem Sessel sitzt und uns dabei von der Seite anschaut). OK? Warum hat er uns dann eingeladen? Er wollte uns trotzdem interviewen und sehen wer wir so sind. Alter Schwede, schnell raus hier…

Die dritte (und vorerst letzte Wohnung) war eine „Stadtwohnung“. Der Typ war wiedermal super nett und hat uns die Wohnung gezeigt, die sich über einer Garage und eines kleinen Shops befunden hat. Wohnung war passabel, kein WOW-Effekt und es wurde darin geraucht. Als er mir dann erklärt hab, dass ich nicht als Mieter hier her komme sondern mit in den Mietvertrag geschrieben werde und das alles beim Markler landet war mir das irgendwie zu ungeheuer und bin lieber gegangen.

Erste Zwischenbilanz: Die erste Wohnung war wohl doch die Beste. Ich hab mich schon fast damit abgefunden, dass hier wohl alle Wohnungen etwas.. „Naja“ aussehen, da kam Daniel mit dem Vorschlag doch mal Wohnungen in einer höheren Preisklasse anzusehen. Bisher hab ich für 120-150 $ (pro Woche) gesucht und dann hab ich mal hochgeschraubt auf 180 bis 200 $ und siehe da? Es sprudeln ein paar Angebote rein die da wirklich sehr gut aussehen.

WG-Haus mit Hund, Kind und Familie

Nachdem ich ein paar Häuser angesehen habe, wo auch wirklich schöne Angebote dabei waren, kam am Ende das Zuckerl das ich bis dahin aufgehoben habe. Ein wahnsinnig modernes Haus, ca. 10 Minuten von meiner Arbeit entfernt. Es wurde erst vor 2 Jahren von den Eigentümern erbaut und sieht echt wahnsinnig gut aus. Die Bewohner: Ein nettes junges Pärchen mit 9-Wochen altem Kind, nem süßen jungen Wuffi und einer weiteren Mitbewohnerin.

Alleine der herzliche Empfang und die supernette Familie hat mir schon gereicht. Als dann auch noch das relativ große Zimmer und mein eigenes supergeiles Bad dazu kam, wars vorbei und ich wusste wo ich hin will. Hier kann ich bleiben, hier gefällts mir. Nach dem Interview im Wohnzimmer haben sie dann auch mir zugesagt und ich hab nun für Auckland ein super Plätzchen zum schlafen. Einziger Haken: Sie wollen von mir was typisch Deutsches zu essen! 🙁 Aber das kriegen wir schon hin ;). Die Fotos hab übrigens nicht ich gemacht, sind von der Anzeige, aber ohne Genehmigung möcht ich keine Bilder von Wohnungen ins Netz stellen ;). Jeder der meine Adresse möchte, kann einfach mal durchschreiben.

Die Rundreise geht zu Ende, die Pinguine bleiben

Die Rundreise geht zu Ende und es kommt langsam wieder der Ernst des Lebens. Wobei wenn ich genauer drüber nachdenk, bleib ich ja in diesem wundervollen Land und Auckland ist auch recht hübsch, wie ich vor kurzem feststellen konnte.

Dieses mal gibt es nur ein paar Bilder, was wir alles an der Ostküste gesehen haben. Natürlich haben wir noch viel viel mehr gesehn, aber manches kann man einfach nicht auf Bild bannen. Wir haben viele Pinguine gesehn und mussten natürlich die steilste Straße der Welt besteigen. Wir hatten zwar zuerst vor mit Britzi rauf zu fahren, aber als wir die Straße dann gesehn haben, hat er unten am Anfang gewartet ;).

Alles in Allem wars eine wunderschöne Reise, die sich echt gelohnt hat. Das nächste mal bleibt zwar Britzi zu Hause, aber an den Wochenenden in Auckland werde ich die Nordinsel, bis ins kleinste Detail erkunden :). In diesem Sinne: Freut euch auf viele weitere Bilder und Geschichten.

Natur, Meer, Steilklippen und keine Menschen – Was will man mehr?

Dieses Land ist einfach unglaublich. Wenn man einen Gletscher besuchen möchte, muss man sich zuerst durch einen Urwald kämpfen. Will man Strand sehen muss man vom Gletscher nur 45 Fahrzeit in kauf nehmen. Und das Beste: Kein Mensch weit und breit. Weiter gehts an der Westküste entlang Richtung Milford Sounds.

Strand und Baden bei 4°C Wassertemperatur

Nun gut, ganz beabsichtigt war der Badegang zwar nicht, aber es war trotzdem schön und wenn man halb nackt in der Sonne am Strand liegt, wirds einem schon irgendwann warm ;). Wir haben uns entschlossen in Cape Foulwind einen kleinen Küstenspaziergang zu machen und das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Grundgedanke bei dem Spaziergang war zwar die Robbenkolonie, aber die grauen Tierchen haben sich nur die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Ein Stückchen weiter hat uns dann die Sonne an einer malerischen Steilklippe empfangen und der Strand und das Meer hat nur so zum rein springen eingeladen. Am Strand angekommen mussten erst mal die Schuhe runter, die Hose hochgekrempelt und ab ins Meer… Und sofort wieder raus, ist doch ein bisschen kalt, aber Kneipp soll ja auch gesund sein, also wieder rein und wenn man die vor Schmerz schreienden, tauben Füße irgendwann ignoriert hats gepasst und war echt schön. Blöd nur, dass das Meer dachte, jetzt wo sich ihre Füße an die Temperatur gewöhnt haben, kommt der Rest dran… Nach der Monsterwelle die dann kam wars das dann auch mit der trockenen Hose ;).

Auf dem Weg dorthin, sind uns auch ein paar seltsame Tierchen über den Weg gelaufen, die jegliche Scheu vor anderen „Tieren“ (Menschen) abgelegt haben. Pferdis gabs auch und die haben sich dann auch drum gestritten wer zuerst die komischen Zweibeiner begutachten darf. In der Galerie seht ihr auch noch Pencake-Rocks, was natürlich ein Muss ist, wenn man nur 100 Meter an ihnen vorbei fährt.

Von Wellington bis Lake Hawea – Quer durch Neuseeland mit Britzi

Und endlich ist es mal wieder so weit und ich hab ein bisschen Zeit gefunden, mal wieder einen Blogeintrag zu machen. Es gibt viel zu erzählen und deshalb wollen wir uns nicht lange aufhalten und ich geb euch endlich was ihr wollt. Bilder und Geschichten.

Wer ist eigentlich Britzi?

Tja fangen wir mal mit unserem kleinen, etwas zickigen Britzi an. Er ist zwar noch recht jung, aber jammert rum, als wenn er ein alter Sack wäre, aber wenigstens bringt er uns dort hin, wo wir wollen. Ja genau es geht um unseren, nur <ironie> minimal </ironie> abgefuckten Camper von Britz. Innen sieht zwar alles ganz sauber aus, aber im Detail fällt dann doch alles auseinander. Die Toilette… Lieber nicht ;). Der durchschnittliche Dieselverbrauch liegt bei gefühlten 25 Litern auf 2 Kilometer und das wäre uns schon des öfteren zum Verhängnis geworden. In Westport wars dann soweit und Britzi musste uns zeigen wie groß und stark (in diesem Fall eher schwer) er ist. Wir sind mitten in der Nacht auf der Suche nach einem Plätzchen zum Campen und da wir eh gerade in Westport unterwegs sind, was direkt am Meer liegt, bietet es sich ja an, direkt am Meer zu campen. Gesagt getan: Wir sind los gefahren und Richtung Meer. Das haben wir dann auch schnell gefunden und wir dachten auch das es sich um einen befestigten Weg handelt. Beim Aussteigen konnten wir uns dann vom Gegenteil überzeugen. Wir sinken 10 Zentimeter in den Sand ein. Britzi versinkt immer weiter und wir merken, dass gerade Ebbe ist und wir im Schmodder stehen. Tja… Wer hätte gedacht, dass man nen dicken fetten Camper so schnell anschieben kann. Nach ein wenig hin und her, haben wir uns dann befreit und sind wieder Richtung Westport. Und jetzt wirds gruselig: Ihr müsst wissen, dass Westport ein ziemlich kleines Kaff ist, bildet aber mit 3900 Einwohnern eine der größten „Städte“ an der Westküste. Wir fahren glücklich dem Wassertod entkommen zu sein nach Westport und plötzlich werden wir von einem Auto verfolgt. Nichtsahnend wollen wir das Auto vorbei lassen, denn unser Britzi kann halt manchmal nicht so schnell wie wir gern wollen, und fahren links an den Rand… Das Auto bleibt auch stehen. Huch? Is das jetzt die Polizei in Zivil? Nach ca. 30 Sekunden gespannter Stille dreht der Wagen schnell um um rast davon. OK? Was war das gerade? Wir drehen auch um und sehen nach kurzer Strecke das Verfolgerauto mit der Polizei reden. Plötzlich werden wir auch von denen verfolgt. Ich glaub wir campen lieber etwas außerhalb der Stadt ;). Passiert ist nichts und wir wissen bis heute nicht, wer uns da verfolgt hat.

Was natürlich ein Vorteil an einem Camper ist, wenn man einfach mal an einem Aussichtspunkt schläft und dann mit einem absolut geilen Panorama aufwacht. Aber schaut einfach selbst.

Kultur mit Te Papa

Natürlich muss in einem Land mit einer reichen Geschichtsvergangenheit ein bisschen Kultur auch sein und deshalb machten wir in Wellington am kostenfreien Museum „Te Papa“ Halt. Ein wahnsinnig moderner Bau der noch dazu Erdbebensicher gebaut wurde. Das gesamte Haus steht „frei“ auf Gummiplöppeln gefüllt mit Stahl und Blei. Wenn dann ein Erdbeben kommt, federt der Gummiplöppel das meiste ab und bei der Bewegung erwärmt sich das Blei und nimmt dadurch Bewegungsenergie aus dem Erdbeben… Echt schlau nachgedacht.

Das Museum ist wirklich sehenswert und man bekommt gleich am Anfang von offensichtlich freiwilligen Helfern direkt Auskunft über alles. Das Museum zeigt alles von Natur über Kultur bis riesig große Seemonster. Und das mit dem Monster ist echt nicht übertrieben. Wie es der Zufall so will, hab ich nur ein paar Wochen vor Neuseeland eine Reportage über Koloss-Kalmare gesehn und hab mir gedacht, wär bestimmt mal toll so ein Teil zu sehen und ZACK stehts im Te Papa Museum vor mir. Im Dunkeln möchte ich der „Kleinen“ (es ist ein Mädel, süß oder?) nicht begegnen, aber überzeugt euch einfach selbst.

Wir können hier nicht halten! Das ist Kiwi-Land!

Nach 4 Tagen heißen Wüstensonne und 20 Stunden Flug ist es nun endlich so weit und ich konnte zum aller ersten mal in meinem Leben einen Fuß auf die Insel der Kiwis setzten. Willkommen in Neuseeland stand geschnitzt ganz groß auf einem Schild der Maui (Ureinwohner Neuseelands). Wenn man aus dem Fenster sieht meint man in Deutschland angekommen zu sein, aber trotzdem ist irgend etwas anders… Vielleicht ist es die Luft, vielleicht bild ichs mir auch nur ein. Nach gefühlten 50 Röntgenuntersuchungen der Taschen und Begutachtung der Wanderschuhe gings ab in die Freiheit und erst mal direkt zu nem Telecom-Laden. Ich brauch ja schließlich Internet um euch neuste Bilder zeigen zu können ;). Pech nur, das T-Mobile in Deutschland es nicht so gerne hat, wenn man fremde Karten in seine Iphones steckt. Naja darum kümmere ich mich später. Erst mal gehts ab zum Wohnmobilverleih. Nachdem wir uns das Wohnmobil angeschaut hatten, erste Berührungen mit dem Linksverkehr hier in Neuseeland gemacht hatten und das Wohnmobil (unendlich teuer) mit Essen (unendlich² teuer) gefüllt hatten, gings erst mal direkt zu unserem ersten Schlafplatz. 20 Stunden Flug schlauchen schon ganz schön.

Rotoura

Die erste Nacht war schnell vorbei und zumindest ich hab perfekt im Camper geschlafen. Meinen Mitreisenden wars entweder zu laut oder zu kalt. Es hat echt was, immer und überall schlafen zu können. Los geht die Reise, direkt zu unserem ersten Ziel: Rotoura. Da wir lange fahren mussten uns wir sehr spät aus Auckland weg sind, war nur noch Zeit für ein zwei Bierchen im „Pigs and Whistles“. Es handelt sich um ein traditionelles für Touristen hübsch gemachtes Lokal, aber der Name hat mir gut gefallen. Jetzt übersetzen wir einfach mal wörtlich dann bekommt man „Schweine und Pfeifen“. Nimmt man jetzt noch die Tatsache dazu, dass es sich um eine alte Polizeistation handelt und die Polizisten früher hier viel mit Pfeife gearbeitet haben, erhält man ein Schmunzeln auf Timos Gesicht. Der Abend ging mit schweine teurem Bier (vielleicht heißt das Lokal auch deswegen so) so dahin und das erste Wildcampen auf nem Rastplatz mit schwarzen Hühnern ging auch problemlos über die Bühne.

Taupo

Die schöne kleine Stadt liegt direkt an einem großen See (jetzt ratet mal wie der See heißt) und hier war für uns die erste Gelegenheit die Kultur der Ureinwohner etwas näher kennen zu lernen und als kleiner Bonus gleich noch nen Geysir zu begutachten. Es handelte sich um ein Dorf namens „Whakarewarewa“ (schön brav alle mal nachsprechen ^^). Es war schon echt interessant und schön, aber die Ureinwohner hams schon echt drauf sich zu vermarkten. Aber ich lass lieber mal wieder die Fotos für mich sprechen.

Im Lande Mordor auf den Spuren des Ringes

Direkt unterhalb vom Lake Taupo befindet sich der Tongariro National Park. Es handelt sich um Mordor mit dem Schicksalsberg aus Herr der Ringe. Was wär ich für ein Nerd wenn ich hier nicht anhalten würde und ich muss sagen, endlich erlebe ich Neuseeland so, wie ich mir es vorgestellt habe. Wasserfälle. Unwirkliche Landschaften und viel Natur. Klar, die Städte haben auch was an sich. Es laufen überall nur außergewöhnlich hilfsbereite und nette Menschen rum, die einem helfen wenn du nur blöd in der gegen rum stehst und gar nicht nach Hilfe gefragt hast, aber gewünscht habe ich mir Natur, und die habe ich nun endlich bekommen. Aber jetzt hör ich mal auf euch hier voll zu quatschen und lass die Bilder kommen. Ich freu mich wie immer riesig über jeden Kommentar von euch.

Willkommen in Dubai

Nach langer Stromabstinenz ist nun endlich Dubai an der Reihe:

Das Hotel

Es wäre wohl besser gewesen, wenn wir zuerst in dieses Hotel gekommen wären. Für 30 Euro pro Tag, darf man wirklich nichts sagen, aber im Vergleich zu unserem ersten Hotel ist das hier schon eine ziemliche Absteige. Hier sind wir zwar viel richtiger (Touristen, statt Geschäftsmänner) aber trotzdem vermisse ich Abu Dhabi ein klein wenig ;). Alles in Allem gibt es aber einen großen Pool, wiedermal supernettes Personal und (man höre und staune) eine Hotelbar mit Alkohol die über Ramadan geöffnet hat und ein Zimmer mit Bett und Klimaanlage. Was will man mehr?

Dubai und die Pinguine

Pinguine? Zu viel Sonne abgekriegt? Nicht wirklich, aber eine schöne Geschichte, die man nur in Dubai erleben kann. Das Hotel lädt einfach nicht dazu ein, den ganzen Tag am Pool zu liegen und sich in die Sonne zu legen, deshalb haben wir uns entschlossen Dubai genau zu erforschen. Nur gut, dass uns unser Chaos-Navi falsch geführt hat und wir zufällig an der „Mall of the Emirates“ vorbeigefahren sind (und das mehrfach, weil das Navi Straßen kannte die da nicht mehr da waren und uns ständig um die Mall fahren lies). Irgendwann ist uns dann dieses komische Gebilde auf dem Dach aufgefallen. Wir dachten uns noch, was für seltsame Kunst die Dubaianer da so haben. Google hat uns dann erklärt, dass Dubai Kunst nicht nötig hat. Viel viel wichtiger ist doch wohl eine Skihalle mit 4 verschiedenen Abfahrten und natürlich: Pinguine!

In der besagten Mall gibt es wirklich einige Pisten und Pinguine und das konnten wir uns, dekadent wie wir sind, nicht entgehen lassen. Skifahren kann aber jeder, wir haben es nur auf die Pinguine abgesehen und so war kurzer Hand eine Pinguintour mit Fütterung, streicheln und Ballspielen mit den kleinen gebucht. Es war ein echt tolles Erlebnis und wer hätte gedacht, dass Pinguin-Streicheln so viel Spaß macht. Die Kleinen sind echt fix, wenn man Ihnen ihren Lieblingsball wirft und echt zum schießen wenn sie dann versuchen den Ball mit ihrem Schnabel aufzuheben, was natürlich unendlich schief geht.

Burj Khalifa und andere Hotspots

Neben den Pinguinen haben wir uns noch die üblichen Hotspots angesehen. Der höchste Turm der Welt „Burj Khalifa“ war zwar echt groß, aber bei weitem nicht so beeindruckend wie das 7-Sterne-Hotel Burj al Arab. Das war echt der Wahnsinn, auch aus der ferne, weil nahe bist du dank Wachmanschafft und Polleranlage nicht gekommen. Direkt neben dem Burj Khalifa war die „Mall of Dubai“ und die hätte glaube jedem Mädel auf dieser Welt gefallen. Da gabs echt jeden Edel-Nobel-Superduperteuerladen den ich kenne. Aber nicht irgendwie ein Laden der viele Marken hat, sondern jede Marke hatte da seinen eigenes Reich. Neben Lui reihte sich Tiffany, Bloomberg und Co. Für die Jungs gabs dann Bose, Sony, Samung und Konsorten. Der blose Prunk und so viel Bonzigkeit auf einem Fleck war schon echt beeindruckend. Übrigens gabs dann noch ein „Dubai-Tüpfelchen“ auf das i noch drauf: In der Mall gabs rote Sportflitzer-Karren die dich von Laden zu Laden gefahren haben. Wirklich! Das schlendern hat echt  viel Spaß gemacht und die Eindrücke fast unbeschreiblich. Vielleicht reichen euch auch die paar Fotos die ich gemacht habe.

Aquarium in der Mall

Ein Aquarium mit einer ca. 30×20-Meter Glasscheibe die 30cm dick ist? Jup das gibts auch mal wieder nur in Dubai. Wir sind zufällig drauf gestoßen, aber da lasse ich lieber Bilder sprechen.

Fazit

Dubai hat mir endlich den Prunk gezeigt, den ich von den Emiraten erwartet habe. Wiedermal gabs nur nette Menschen (eine einzige Frau war unfreundlich) und wahnsinnig schöne Eindrücke aus der Wüstenstadt. Hier kann ich jedem einen Besuch empfehlen. Jetzt bin ich fertig mit schreiben und ihr seit dran, hinterlasst viele Kommentare, da freut ich mich immer drüber :).

Willkommen in Abu Dhabi

Endlich ist es so weit: Alle Sachen sind gepackt und die Reise nach Neuseeland hat begonnen. Bevor ich mich aber ins Kiwiabenteuer begebe, gibts zuerst ein paar Tage Urlaub in Abu Dhabi und Dubai.

Der Flug

Los gehts am Münchner Flughafen. Die Airline Emirates lässt zwar 30 Kilo + 7 kg Handgepäck zu, aber man braucht für 7 Monate doch einiges an Sachen, weswegen mein Gepäck hoffnungslos überladen war. Gott sei dank wird das Handgepäck nicht gewogen, weshalb kurzer Hand das ganze schwere Zeug im Handgepäck gelandet ist. Schließlich braucht man sein Campingzeug immer Griffbereit im Flugzeug. Von der Fluglinie Emirates habe ich schon viel gehört und auch nur Gutes, aber da bin ich dann leider auf die Marketingmaschinerie hereingefallen. Natürlich hab ich mir die Fluglinie nicht wegen dem Komfort ausgesucht und die Econnomy-Class ist halt mal die Holzklasse. Die Sitze waren Eng, aber das Entertainmentprogramm mit Bildschirm direkt im Sitz des Vordermannes hat den Frust ein wenig gedämpft. Hätte ja nicht gedacht, dass ich Filme wie Hunger Games oder The Avengers noch vor DVD-Veröffentlichung irgendwo zu sehen bekomme. Essen und Trinken war auch umsonst und so haben wir uns die Zeit mit Trinken und Filmschauen vertrieben. Nach 6 Stunden dann die Landung in Dubai.

Abu Dhabi

Beim öffnen der Türen haben wir uns als erstes gedacht: Wer hat denn hier die Heizung laufen? Oder sind das die Triebwerke? Nein.. Hier hat es selbst morgens um 6 Uhr 40 °C. Nach dem völlig unkomplizierten Checkin gings weiter direkt zu Europcar. Unser reservierte Mazda 6 wartete bereits mit laufendem Motor (und Klimaanlage!) auf uns. Auf den Straßen in Abu Dhabi muss man echt alles erwartet und einiges abkönnen. Denn wenn man auf der 12 spurigen Autobahn links, rechts kreuz und quer überholen muss um nicht aufzufallen und dann plötzlich auf nen Autobahnkreisverkehr auffährt und kurz drauf die gesamte Autobahn an einer Ampel mit Schweller aufgehalten wird, wird man doch ein wenig überrascht. Navi hilft in diesem Verkehr nur bedingt, denn Straßennamen oder Ähnliches gibt es nicht wirklich und man findet die Hotels am besten per GPS-Koordinaten. Das war dann auch unser Problem: Das Hotel liegt in der Street No. 2. Tja.. wer konnte denn wissen, dass JEDE Straße direkt hinter einer Hauptstaße „Street No. 2“ heißt? Nach einer halben Stunde Irrfahrt und sau vielen unglaublich netten und hilfsbereiten Menschen, haben wir dann unser Hotel gefunden.

Das Hotel

Was soll ich anderes sagen als: Boa! Für 30 Euro/Nacht braucht man wirklich nicht viel erwarten, aber das war der absolute Wahnsinn. Parkservice, freundliche Schaltermenschen und ein wahnsinns Zimmer. Nachdem wir dann am Hauseigenen Dachterassenpool ein paar Runden geschwommen sind, war der ganze Stress vorüber.

Die Stadt

Am zweiten Tag haben wir dann ein wenig die Stadt und besonders die vielen Einkaufszentren erkundet. Ich glaube wir sind zur falschen Zeit am richtigen Ort. Es ist gerade Ramadan und somit sehr wenig los auf den Straßen, aber dafür gehts in der Nacht zu wie Hölle. Die Stadt Abu Dhabi hat uns ein wenig enttäuscht. Wenig Prunk, viel Elend aber vielleicht lags auch an der falschen Zeit. In den großen Einkaufszentren sieht das Ganze natürlich ganz anders aus. Alles Tip-Top sauber und wiedermal nur freundliche Menschen.

Fazit

Schlussendlich war es eine besondere Erfahrung und ich konnte unendlich nette Menschen kennenlernen. Ich hab noch nie so nette und freundliche Menschen in einer Großstadt getroffen. Das Hotel mit Privatkoch und TOP-Service hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt. Jetzt gehts erst mal auf nach Dubai und ihr hinterlasst mir hoffentlich viele Kommentare :). Schöne Grüße an alle Daheimgebliebenen.

Fotos

Am Ende gibts noch ein paar Fotos für alle.