Willkommen

Herzlich Willkommen auf meinem kleinen privaten Blog!

Dieser Blog ist vor langer Zeit entstanden um die daheim gebliebenen mit Fotos und Geschichten über meinen Neuseelandaufenthalt zu informieren. Mittlerweile sind aber auch andere Geschichten dazu gekommen. Neben einigen Hilfestellungen für Computerprobleme (vor allem Linux) berichte ich auch von meinem Onlineshop www.bier-kaufen.de. Schaut euch einfach ein bisschen auf meiner Seite um und hinterlasst einen Kommentar.

Tote die Politiker wählen – Gedanken die man sich so beim Wählen macht

Zunächst mal vorne weg:

Auch in der Bundestagswahl 2017 gibt es einen Anteil an Toten, die gewählt haben.

Ich habe gestern, also etwa 3 Wochen vor der Bundestagswahl 2017, meine Stimme per Briefwahl abgegeben und konnte danach folgenden Gedanken nicht mehr los werden:

Was passiert eigentlich wenn ich jetzt sterbe?

Theoretisch könnte ich ja jetzt sterben und meine Stimme, zusammen mit dem Wahlschein wäre im Briefwahlbüro und würde in 3 Wochen ausgezählt werden. Theoretisch könnte zwar anhand des Wahlscheins überprüft werden, ob ich noch lebe, aber laut Aussage eines Wahlvorstandes wird dies nicht gemacht.

Weiterer interessanter Gedanke eines Freundes:

Wenn morgen die Revolution ausbricht, gibt es da draußen ein Dokument mit meinem Namen und meiner politischen Gesinnung.

Hach ja, was man sich nicht alles für Gedanken macht, wenn man wählen geht. Alles in allem ist es gerade aber ein komisches, aber auch befreiendes Gefühl sich jetzt nicht mehr von Wahlwerbung beeinflussen lassen zu müssen. In diesem Sinne: Geht wählen 🙂

All Hail the Gottkanzler!

Ich habe ja schon hier: Der König von Narnia und die Technische Niederschule Regensburg über ein paar Trolle unter unseren Studierenden berichtet. Jetzt ist es schon wieder passiert und die Methoden werden immer besser.

Folgende Situation: Es ist Prüfungszeit und Regensburg wurde am 31.01.2017 von einem heftigen Eisregen überrannt. Die Prüfungskommission unter Leitung des Vizekanzlers Utto Spielbauer hat entschieden, die Prüfungen am Vormittag ausfallen zu lassen und hat dies mit folgender Email an [email protected] geschickt:

Sehr geehrte Professorinnen und Professoren,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
sehr geehrte Studierende,

aufgrund der Wetterlage hat die Hochschulleitung der OTH zusammen mit dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses beschlossen, dass sämtliche Prüfungen, die heute, 31.01.2017 vor 12.00 Uhr beginnen, ausfallen.

Über die Ersatztermine werden Sie dezentral über die Fakultäten informiert.

Mit freundlichen Grüßen

Utto Spielbauer
Vizekanzler

Völlig legitim und alles OK. Ca. eine Stunde später kam eine weitere Email mit folgendem Inhalt:

Sehr geehrte Professorinnen und Professoren,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
sehr geehrte Studierende,

die heutige Prüfungen können freiwillig geschrieben werden. Die Kollegen
und Kolleginnen werden die Prüfungen, basierend auf freiwilliger Teilnahme,
stattfinden lassen. Studierende, die nicht teilnehmen können, werden
zeitnah über die weitere Vorgehensweise informiert und eine Nichtteilnahme
führt nicht zu einem Fehlversuch.

Mit freundlichen Grüßen

Auto Spielbaur
Gottkanzler

Spätestens beim Gottkanzler sollte man stutzig werden. Sieht man dann genauer hin, merkt man, dass die Email von „[email protected]“ gekommen ist.

Alles in Allem hab selbst ich Anfangs geglaubt es würde sich um einen Schreibfehler beim Namen und Titel handeln und musste erst zweimal hinsehen. Abgesehen davon, dass ich hoffe, die Studierenden haben dadurch keine negativen Folgen, muss ich diesem speziellen Troll meinen Respekt zollen.

Wiederum sollte man über die Freigabepolitik für Emails an [email protected] nachdenken. Diese werden manuell von Menschen freigegeben und man kann menschliches Versagen anbringen. Wiederum frage ich mich, warum überhaupt externe Email Adressen an diese Email schreiben können? Zumindest hier kann man leicht gegensteuern.

Der König von Narnia und die Technische Niederschule Regensburg

Dass Mailverteiler bei denen man an alle Antworten kann manchmal keine gute Idee sind, dürfte der Ein oder Andere wohl schon am eigenen Leib erfahren haben. An unserer Hochschule ist es zum glück nicht so einfach. Es gibt zwar die Email-Adresse [email protected], mit der alle Studenten erreicht werden können, aber die dort ankommenden Mails müssen vorher noch von einem Moderator abgenickt werden…

Der Fall Narnia

Manchmal passieren aber auch mit Moderation lustige Dinge. So kam es am 16.12.2015 zu folgender Konversation, die natürlich an alle Studenten ging:

Liebe Studentinnen, liebe Studenten,

einmal im Laufe des Studiums können Sie ein Büchergeldstipendium einfach und unkompliziert beantragen.

Die persönliche Antragsannahme ist in der Allgemeinen Studienberatung bis spätestens 23.12.2015 möglich. […]

Grüße
M.B.

Hört sich im Grunde wie der übliche Spam an, der so über den Äther läuft und die Postfächer der Studenten füllt, doch leider war ein Moderator sehr fleißig und hat dann auch folgende Antworten durch gelassen:

Sehr geehrte Frau M.B.,

Vielen Dank für Ihre E-Mail zum Büchergeldstipendium. Gerne möchte ich es beantragen, da ich passend für die Masterarbeit ein paar Bücher anschaffen muss.

Leider funktioniert der Link nicht und die Seite kann nicht gefunden werden. Auch auf der OTH Website kann ich keinen gültigen Link über das Bücherstipendium finden.

Könnten Sie mir bitte den Antrag als PDF per E-Mail schicken oder einen anderen Link zukommen lassen?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen,

R.T.

Tja kann schon mal passieren, aber hey.. das passiert sicher nur einmal…. Wiederum ein paar Minuten später:

Sehr geehrte Frau R.T.,
ich muss Ihnen leider absagen.
Studentinnen sind von deutschen Stipendien leider ausgeschlossen.
Ich finds auch kacke.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Egger
Stipendiatenbetreuer der Technischen Niederschule

Prof. Dr. Egger ist natürlich kein Professor sondern ein Student und außerdem ist ihm ein kleiner Fehler unterlaufen. Gut, dass sich jemand findet, der die Sache aufklärt:

Hochverehrter Prof. Dr. Egger,
ich darf an die Satzung des niederbayerischen Gremiums von 1867 erinnern, welche in Paragraph 12,5 Absatz 3/4 besagt, dass Studenten/innen unter besonderen Umständen und oder mit Defiziten in der Benutzung des elektronischen Postdienstes,das ausdrückliche Recht auf ein bezahltes Fördersemester in elektronischer Nachrichtenübermittlung haben.  Das Semester kann parallel zum Studium laufen, wird sowohl im Bachelor als auch im Masterstudium auf einer zusätzlichen Seite in Form einer Teilnehmerurkunde dokumentiert und mit der Freude sämtlicher Gesprächspartner gewürdigt . Es stimmt mich traurig, dass Sie der armen Frau R.T. dieses Wissen vorenthalten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Main S. Enf
König von Narnia

Andere Hochschulen

So oder so Ähnlich haben es wohl schon viele Studenten auch von anderen Hochschulen mitbekommen. Dass es aber auch schlimmer geht, hat mir vor kurzem ein Kollege erzählt:

Durch ein Update oder eine fehlerhafte Konfiguration war es plötzlich möglich, allen Studenten zu antworten, natürlich ohne Moderation. Das Chaos war natürlich vorprogrammiert. Es ging sogar so weit, dass Studenten den „Tipp“ gegeben haben, doch im Betreff bitte „Abmelden + [Sein eigenes Passwort]“ zu schreiben, dann könne man sich von dem Mailverteiler abmelden. Natürlich haben viele Studenten diesen Tipp dann gleich mal ausprobiert.

Fazit

Aus Spaß kann schnell Ernst werden, aber so lange es bei dem König von Narnia bleibt, ist alles gut. Mich persönlich hat die Spam-Politik nur immer extrem genervt. Das Studentenpostfach wird völlig zugespammt und es gab natürlich keine Möglichkeit sich von einzelnen Programmen ab zu melden. Die Professoren dürfen sich wirklich nicht wundern, warum die Studenten die Email-Adresse kaum nutzen.

Moderne Vorlage für einen Lebenslauf mit Lyx / Latex

Hallo Leute,

ich bekomme immer wieder die Anfrage meinen Lebenslauf weiter zu schicken. Statt einfach meinen Lebenslauf weiter zu schicken, habe ich mich dazu entschlossen eine Vorlage für Latex bzw. Lyx zu machen.

Was ist denn Latex und Lyx?

Lyx ist ein tolles Programm für das Erstellen von Dokumenten jeglicher Art. Wie man Lyx Installiert und einsetzt, lest ihr bitte in folgendem Beitrag: Bachelorarbeit mit Lyx erstellen

Aufbau der Vorlage

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Wie ihr den Bildern entnehmen könnt habe ich einen sehr allgemeinen Aufbau gewählt. Zu Anfangs die Kontaktdaten, ein Foto (optional) und ganz groß natürlich der Name. Anschließend die persönlichen Daten. Wer jetzt meint „huch da fehlt ja Religion, Familienstand, …“: Das ist noch ein Überbleibsel aus Großmutters Zeiten. Wie man es richtig macht könnt ihr hier lesen: Bewerbungen – Hilfe und Erfahrungsberichte für eine gute Bewerbung

Anschließend kommen eure Fertigkeiten und Kenntnisse. Geht immer vom Wichtigen zum Unwichtigen.

Weitere Infos zu Bewerbungen und dem Anscheiben

Zusammen mit Steffi habe ich auch einen eher allgemeinen Beitrag zum Erstellen eines Lebenslaufs und dem Anschreiben geschrieben. Darin sind auch all meine Beweggründe beschrieben, warum ich mich so und nicht anders entschieden habe. Einfach hier lesen: Bewerbungen – Hilfe und Erfahrungsberichte für eine gute Bewerbung

Download Vorlage

Wer sich erst mal die Vorlage als PDF anschauen möchte, folgt diesem Link:

Download: Vorlage als PDF (Version 1)

Wenn euch die Vorlage gefällt, einfach das ZIP-File herunter laden. Mit Lyx öffnen und los gehts. Alle nötigen Dateien sind im Archiv enthalten.

Download: Vorlage als ZIP-File (Version 1)

Eine Bitte: Diese Vorlage hat viel Zeit gekostet, es würde mich freuen, wenn ihr einen kurzen Kommentar oder einen Verbesserungsvorschlag hier hinterlasst. Dies ist sehr hilfreich für mich und Andere, die sich für das Thema Lebenslauf interessieren.

Update 14.10.2016

Dank einem Kommentar wurde ich auf folgende Seite aufmerksam gemacht: http://latex.tugraz.at/vorlagen/diverse Dort findet man neben einer modern-cv vorlage für tex auch noch eine schöne Vorlage für die Bewerbungsmappe. Kann ich nur empfehlen. Danke auch für den Kommentar.

Bewerbungen – Hilfe und Erfahrungsberichte für eine gute Bewerbung

Heute möchte ich euch zusammen mit meiner Gast-Autorin eine Hilfe zu einer erfolgreichen Bewerbung an die Hand geben. Ich möchte betonen, dass wir hier aus eigenen Erfahrungen sprechen und unser Wissen und unsere Erfahrungen veröffentlichen. Wir haben sicherlich den ein oder anderen Fehler gemacht, daher würden wir uns über Kommentare und Verbesserungen sehr freuen.

Allgemeines

Bei Bewerbungen gilt wie so oft, Kontakte und der erste Eindruck sind sehr wichtig. Wenn ihr euch für eine Stelle interessiert, schaut in eurer Umgebung, ob Ihr vielleicht schon jemanden aus dem Unternehmen kennt. Alleine wenn ihr dadurch wisst, wie der Verantwortliche für eure Bewerbung heißt, ist das schon ein Schritt in die richtige Richtung. Generell ist es immer besser, die Bewerbung an eine bestimmte Person zu richten, als mit einer unpersönliche Begrüßung (Sehr geehrte Damen und Herren) zu beginnen.

Die Sprache (Deutsch, Englisch, etc.) wird oft durch die Stellenbeschreibung vorgegeben. Grundsätzlich: Ist die Ausschreibung in englisch, dann sollten Lebenslauf und Anschreiben auch in englischer Sprache sein.

Ein großes Ärgernis sind immer wieder die veralteten Online-Bewerbungstools vieler Unternehmen. Ich glaube, damit hatte jeder schon zu kämpfen. Da hilft einfach nur Ruhe bewahren. Sollte das Tool eure Informationen durcheinander bringen, löschen oder falsch übernehmen (deswegen solltet ihr dringend die Zusammenfassung am Schluss überprüfen!), so schreibt der zuständigen Kontaktperson eine E-Mail, in der ihr erklärt, was schief gelaufen ist. Zusätzlich könnt ihr anbieten, bei Rückfragen telefonisch zur Verfügung zu stehen. Bitte denkt auch daran, alle Dokumente als .pdf abzuschicken, um ein Verrutschen der Formatierung zu verhindern.

Der Lebenslauf

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Der Lebenslauf ist mit das wichtigste Dokument einer Bewerbung. Sein Sinn ist es, euren Ansprechpartner über euren Werdegang aufzuklären. Hier zählt vor allem der Eindruck. Eine saubere, strukturierte Darstellung mit den richtigen Informationen ist das, was ein Unternehmen haben möchte. Versetzt euch selbst in die Lage des Lesers eures Lebenslaufes. Was wollt ihr über einen Bewerber wissen? Was ist zu viel Information? Welche Informationen sind relevant für die Stelle?

Allgemeiner Aufbau

Immer vom Wichtigsten zum Unwichtigen. Ein möglicher Aufbau:

  1. Kontaktdaten und Persönliche Daten
  2. Praktische Erfahrungen
  3. Schule und Studium
  4. Veröffentlichungen (optional)
  5. Sprachkenntnisse
  6. Zusatzausbildungen (optional)
  7. Kenntnisse (IT/ Programme/ etc.)
  8. Hobbys
  9. Ehrenamtliche Tätigkeiten (optional)

Wie ihr seht, gibt es einige Möglichkeiten für den Aufbau. Ihr selbst entscheidet, auf welche Punkte ihr euren Schwerpunkt legt. Natürlich sollten die wichtigsten Informationen eurer Ausbildung/ Berufserfahrung enthalten sein. Sobald ihr euch auf Festanstellungen, z.B. nach dem Studium, bewerbt, sollten ihr die praktischen Erfahrungen vor der beruflichen Ausbildung nennen. Wir halten uns in der Reihenfolge der Aufzählung an den amerikanischen Stil: Die aktuellste Position sollte an erster Stelle stehen, damit diese auch sofort ins Auge springt und man nicht erst danach suchen muss.

Welche Informationen gehören in einen Lebenslauf?

Definitiv sollte euer CV folgende Punkte enthalten:

  1. Anschrift / Kontaktdaten
  2. Persönliche Daten (Name, Geburtsdatum)
  3. Schule / Studium
  4. Praktische Erfahrungen / Ehemalige Arbeitgeber
  5. Zusatzausbildungen
  6. Sprachen
  7. Kenntnisse

Ob ihr ein Bewerbungsbild auf den Lebenslauf packt, kommt ganz darauf an, für welchen Bereich und in welcher Region ihr euch bewebt. Im anglikanischen Raum ist es z.B. eher verpönt ein Foto mit anzuhängen (Nach dem Motto: „Der will ja nur durch sein tolles Aussehen bestechen.“). In Deutschland hingegen ist es aus Tradition noch üblich. Ich habe aber auch schon oft eine Bewerbung ohne Foto abgegeben und das hat auch geklappt.

Welche Informationen gehören nicht in einen Lebenslauf?

Uns wurde in der Schule noch gelernt, dass der Beruf der Eltern oder die Religion wichtig sind. Das ist völlig überholt! Persönliche Daten bestehen nur (!) aus Name, Anschrift, Kontaktdaten und dem Geburtsdatum und eventuell einem Bild. Auch der Familienstand muss nicht genannt werden.

Niemanden interessiert es, wo ihr zur Grundschule gegangen seid. Die höchste Ausbildung vor Beruf/Ausbildung/Studium reicht vollkommen. Bitte denkt auch daran, eine seriöse E-Mail Adresse anzugeben. Eine Kombination aus eurem Vor- und Nachnamen, zur Not auch mit dem Geburtsjahr wirkt seriös, während auf Spitz- und Kosenamen und Provider wie hotmail.de lieber verzichtet werden sollte.

Bleibt knapp mit Hobbies und macht diese aussagekräftig. Ist Lesen wirklich ein Hobby? Mit „Weggehen“ oder „Urlaub“ verhält es sich ähnlich. Besser ist es hingegen, Interesse an fremden Kulturen mit anzubringen. Hobbies können auch Fähigkeiten sein. Hobbyfotograf? Super, das hilft bei manchen Jobs und weist auf einen Blick fürs Detail hin.

Beispiel Lebenslauf mit Latex und Lyx

Für alle, die einen sauberen und gut strukturierten Lebenslauf möchten, habe ich eine Vorlage in Latex bzw. Lyx geschrieben. Wer nicht weiß, was Lyx ist, einfach dem Link folgen und glücklicher werden ;): Moderne Vorlage für einen Lebenslauf mit Lyx/Latex

Das Anschreiben

Im Allgemeinen solltet ihr darauf achten, das Anschreiben strukturiert zu gestalten und euch nicht zu wiederholen. Auf die simple Nennung von Tätigkeiten, die der Personaler einfach in eurem CV nachlesen kann, solltet ihr unbedingt verzichten. Folgende grobe Struktur gibt eine gute Orientierung für alle, die das Anschreiben lesen:

  1. Absatz: Warum will ich für das Unternehmen arbeiten?
  2. Absatz: Warum bin ich qualifiziert für die Stelle?
  3. Absatz: Warum bin ich eine Bereicherung für das Unternehmen?/ Was können wir zusammen erreichen?

Generell sollte das Anschreiben eine Länge von einer Seite nicht überschreiten. Also solltet ihr eher Wert auf ein übersichtliches Format legen und euch kurz fassen. Bitte denkt auch unbedingt daran, das Anschreiben zu unterschreiben.

Auch, wenn es viel Zeit kostet: Ihr solltet für jede Bewerbung ein eigenes Anschreiben verfassen, welches auf das Unternehmen und die Stelle zugeschnitten ist. Eine zu allgemeine Bewerbung wird auch als solche identifiziert und ihr disqualifiziert euch somit selbst!

Das Bewerbungsgespräch

Infos zum Bewerbungsgespräch werden folgen. Wenn ihr dazu Fragen habt, bitte einfach einen Kommentar hinterlassen.

Die Macht von Facebook: Wie mein Blog von 80 User/Tag auf 180000 User/Tag sprang

Wer hier jetzt Tipps zur Suchmaschinenoptimierung erwartet, kann gleich wieder aufhören zu lesen 😉 Dies ist die Analyse eines Beitrags auf diesem Blog der mehr oder weniger „viral“ gegangen ist. Ich möchte kurz berichten, was ich dadurch gelernt habe und auch ein paar Analysen der Benutzerzahlen und Kommentare liefern.

Was ist passiert?

Mir ist beim McDonald’s ein Malheur mit einem Gutschein passiert und habe darüber berichtet: McDonald’s: So verarscht man richtig!

Wer hier alle Witze mitnehmen möchte, sollte an dieser Stelle kurz über den Beitrag schauen. Der Titel ist schon sehr provokant, das muss ich selbst zugeben, aber offenbar hat es bei den Usern gefruchtet und ordentlich geteilt.

Ich selbst habe den Beitrag wie immer nur auf meiner G+ und Facebook-Seite veröffentlicht. Der Rest wurde dann von den vielen Facebooknutzern übernommen.

Von 80 auf 180000

Besucherzahlen timoschindler.de Dezember 2014
Besucherzahlen timoschindler.de Dezember 2014

In der Grafik kann man sehr schön erkennen, dass ich nun wirklich keinen großen Blog habe, aber immerhin kommen durchschnittlich 60-80 Besucher pro Tag auf meinen Blog. Die Grafik zeigt den Dezember 2014. Der letzte Monat, in dem es noch einigermaßen gesittet zuging.

Besucherzahlen timoschindler.de Januar 2015
Besucherzahlen timoschindler.de Januar 2015

Schaut man sich jetzt die Besucherzahlen vom Januar 2015 an, verschwinden die 80 Besucher pro Tag auf eine unerkennbare Linie nahe 0. Der Artikel wurde übrigens am Montag 12.01.2015 veröffentlicht.

99,99% des Traffic kommt durch Facebook und 75% sind mobil unterwegs

Das war meine erste Erkenntnis: Facebook und McDonald’s passen offenbar sehr gut zusammen, nahezu alle Besucher kommen von Facebook und etwa 75% davon sind mit einem mobilen Gerät unterwegs. Das macht einem erst mal wieder klar, wie wichtig es ist, eine mobil optimierte Seite zu haben. Alle hier erfassten Userdaten habe ich durch mein eigenes Piwik erfasst. Die meisten (27,9%) surfen mit Android 4.4, erst auf Platz zwei kommt iOS 8.1 (21,5%).

Schnell viral und genauso schnell wieder uninteressant

Wenn erst einmal ein Beitrag viral gegangen ist, kann man nicht viel kontrollieren. Zuerst freute ich mich über die 1000 Besucher die auf meinen Blog gekommen sind. Als es am nächsten Tag 30000 geworden sind bekam ich ein leicht mulmiges Gefühl und ab 100000 war das erste Hemd schon durchgeschwitzt ;). Das Problem dabei: Man kann nichts dagegen machen und nur hoffen, dass nicht der nächste Anwalt um die Ecke kommt und irgendetwas findet, was ihm nicht gefällt. Aufmerksamkeit bringt immer Begehrlichkeiten der Anderen. Also lieber nochmal das Impressum checken und die neusten Sicherheitsupdates einspielen. Wie man der Grafik oben entnehmen kann, sind die Besucher aber mindestens genauso schnell wieder weg.

Man sollte öfter mal gegen seinen Server klopfen

Das hat mir wirklich geholfen. Ich habe zwar ein paar Seiten am Laufen und auch einen guten Server, aber dieser musste bisher noch nie so viele User auf einmal bewältigen. Wenn der Server dann das erste Mal ins Wanken kommt, kommt man selbst ins Schwitzen und merkt, dass man bei der Serverkonfiguration doch ein paar Fehler gemacht hat. Einige Tweaks und Kniffe später läuft dann wieder alles einwandfrei. Ein solcher Hype sollte jedem mal passieren, damit man einen echten Test seiner Systeme machen kann und sieht, wo es an der Performance später mal haken kann. Dafür war ich wirklich froh :).

Spam wird plötzlich handgemacht und wirklich interessant

Auf timoschindler.de habe ich mit Arkismet wirklich sehr gute Erfahrungen gemacht. Automatischer Spam wird verlässlich erkannt und gleich aussortiert. Gegen handgemachten Spam kann Arkismet aber nichts machen. So konnte ich das Phänomen beobachten, dass viele wohl die Chance gesehen haben, ein bisschen Werbung für sich zu machen. Manche Kommentare waren dabei so gut getarnt, dass es fast nicht aufgefallen ist, aber hier zwei Beispiele die ich besonders witzig fand:

OK, bei uns gibt es morgen 3 Packungen Kopierpapier für nur 9,99 Euro anstatt 3,29 Euro Einzelpreis unter webseite.de

Das witzige daran war, dass der Gutschein von McDonald’s auch über 9,99 Euro war. Entweder war es Zufall oder der Spamer hat Sinn für Humor ;). Der nächste Spamer klingt gar nicht so schlimm und bezieht sich sogar auf den Beitrag:

Klaus schreibt: „Tja selber schuld wenn man da hingeht. Kosten = nicht gleich klein! gehe regelmäßig in das Restaurant XXXXXX. Service = spitze, Essen = Spitze, Auswahl = spitze und das alles für kleines Geld.
Wer braucht da schon Fast Food a la Maces!!!!“

Statt Restaurant XXXXX hat er ein Restaurant mit Adresse genannt und ich dachte zunächst: Ist ja gar nicht so schlimm und wollte es schon fast genehmigen, aber dann viel mir der nächste Kommentar auf, der als Antwort auf den gerade genannten gedacht war. (Kleiner Hinweis: Alle meine Kommentare müssen zunächst von mir freigeschaltet werden und sind bis dahin nicht für die Öffentlichkeit sichtbar):

Stefan antwortet Klaus: „Hei Klaus??!!! Da gebe ich Dir voll und ganz recht. gehe ebenfalls regelmäßig dort essen, da ich nicht weit davon arbeite. Kann das Restaurant XXXXXX nur empfehlen. Gut das es öffentlich ist.“

Huch? Wie geht denn das? Stefan antwortet Klaus obwohl der Beitrag von Klaus noch gar nicht sichtbar ist? Die Namen sind übrigens original 😉 und spätestens ein Blick auf die IP-Adresse zeigt, dass es offensichtlich Spam ist. Da hättest du mich fast dran gekriegt, Klaus ;).

Ich Hurensohn sollte wirklich psychologisch betreut werden

Der Umgangston bei den Kommentaren war teilweise schon ganz schön extrem. Klar bin ich selbst irgendwie selbst schuld, denn offenbar habe ich meine Abkürzungen der Personen etwas provokant gewählt. Ups… 😉

Hier eine TOP 6 der besten Kommentare:

Platz 6: Ich, der Denunziant will doch nur das Goldene M niedermachen

„Bevor man so einen Scheiß hier im Internet verbreitet, sollte man vielleicht auch mal vorher sein (wenn vorhandenes) Hirn einschalten!! Vielleicht informierst du dich mal über das McDonalds System, insbesondere bezüglich dem Franchising. (…) Aber naja, scheinbar wolltest du nur das große goldene M mal wieder nur in Missgunst bringen, und hast daher überhaupt nicht erst weiter nachgedacht oder recherchiert. Daher gehe ich auch mal davon aus, dass du meinen Kommentar innerhalb weniger Stunden löschen wirst. Aber ich hoffe es lesen schon einige Leute, und insbesondere du!! Mit freundlichen Grüßen Mutti“

Platz 5: „Bo“ gönnt mir aber auch gar nix

„Diese Dummheit verbunden mit der Arroganz in diesem Kommentar ist leider nicht zu ertragen!

1) So wie ich das sehe, scheinst du der Idiot zu sein, der noch nicht mal die Datumsangaben auf den Gutscheinen lesen kann.
2) Schon einmal etwas von lokalen Angeboten gehört? Ich bezweifle, dass deutschlandweit 2×20 Chicken Nuggets 9,99€ kosten. Dies wird ein lokales oder ein anderes spezielles zeitlich begrenztes Angebot sein. Wenn nun diese Gutscheine ausgerollt werden und dieses Restaurant teilnimmt, tritt das lokale Angebot ggf. für diesen Zeitraum außer Kraft?!? Wenn du wenigstens nachdenken würdest bevor du deine arrogante Sülze von dir gibst.
3) Hauptsache mal künstlich aufregen, wie ich solche Personen verabscheue!
4) Das Herabwürdigen der McDonalds Schalter Mitarbeiter ist das Allerletzte. Ich hab keine Ahnung, für wen du dich hier hältst.

Hoffentlich geht dein Blog hier ein. So jemandem wie dir gönn ich nix!“

Platz 4: „Also Schnoddermäulchen (…) esst ein Gummibärchen. Die sind ungefährlich.“

Und wieder ein neues Wort gelernt „Schnoddermäulchen“ ^^ gefällt mir. Ausnahmsweise kommt jetzt mal kein beleidigender Kommentar. Hat ja schon fast Seltenheitswert:

„Euch ist allen bewusst, dass dies ein Blog ist, ja?
In einem Blog teilen Menschen, anderen Menschen mit, was Ihnen im Alltag passiert oder was Ihnen so durch den Kopf geht und schreiben dann dazu eine kleine Story.
Es ist ein Blog.
So wie wenn eure Sex-and-the-City-Freunde (ob nun die mit Bier oder die mit Prosecco) am Telefon oder am Wochenende erzählen, was ihnen denn so in der Woche passiert ist.
Ich finde es einfach unheimlich amüsant, dass einige Menschen wirklich sofort einen hochempörten Beitrag verfassen, weil sie sich an einer Kommunikationsweise stören, die aber weder ein offizieller Pressebericht ist oder ein hochkritisches Werk, das zum nachdenken (wie wir sehen bei einigen eh nicht möglich) anregen soll.
Und nur für die, die es wieder nicht schaffen eine Buchstaben mit Sinn zu verbinden (WIE DU KANNST NICHT LESEN??? *brüll* DA MUSS MAN ABER WAS MACHEN!!) :
Er hat eine im Alltag geschehene Story mit seiner eigenen Meinung (oh ja Meinungsfreiheit gilt immernoch *nick*) verbunden und sie Euch erzählt.
Also Schnoddermäulchen zu wenn ihr euch persönlich wieder angegangen fühlt, obwohl euch niemand was böse möchte *kopf tätschel* und esst ein Gummibärchen. Die sind ungefährlich.“

Platz 3: Ein Arzt rät mir zur psychologischen Betreuung

Übrigens sind Satzzeichen und Rechtschreibfehler original ;):

„Er kam mit der Familie rein ohne Gutschein und beschwehrt sich beim Verkäufer weil er zu dumm ist auf das Gültigkeitsdatum der Gutscheine zu schauen die er aus dem Müll gefischt hat? Auch noch so frech rummaulen und so kindische Kosenamen für die kompetenten Verkäufer zu erfinden, die ihm ein Angebot gemacht hat 2×20 Nuggets auf LSM (Local Store Marketing) für 9,99€ anstatt einzelpreis 7,49€ x 2 = 14,98€ ? Irgendwas ist bei dem falsch und ich rate dem dringends zur psychologischen Betreuung.“

Platz 2: Michael kennt meine Mutter besser als ich

Und ich dachte immer meine Mutter arbeitet als Betreuerin. Michael weiß das wohl besser:

„Wenn die beiden Fass und idiot sind, nenn ich dich Hurensohn. Du kannst auch nichts dafür, dass deine Mutter dich gemacht hat aber trotzdem haben wir dich am Bein.
Sei den Mitarbeitern lieber dankbar“

Platz 1: Peter Lustig erklärt den Blogeintrag

Lang aber unendlich witzig 🙂 :

„Herrje, bei einer so geraumen Ansammlung von Menschen, die augenscheinlich nicht lesen können, wird mein Mitleid angeregt *Löwenzahnmelodie anstimm*
*dömdömdödödöm dödödöm* Und alle!

Das hier, dass ist der Timo.
Der Timo, hat Familie.
Der Timo hat McDonalds Gutscheine, die aber erst einen Tag später gelten.
Das weiß der Timo aber nicht.
Denn Timo und seine Familie haben Hunger.
Also setzen sich Timo und seine Familie in ihr Auto und fahren nach McDonalds *brumm*
Auf dem bunt bedruckten Papier steht “2x 20 Chicken McNuggets für 11,99 Euro”.
“Hm” denkt sich der Timo “das ist ja günstig”.
Timo bestellt bei der netten Dame am Schalter.
Aber da der Timo ja einen Tag zu früh dran ist, gilt der Coupon für die “2x 20 Chicken McNuggets für 11,99 Euro” nicht. Schade.
Aber da kommt die heilige Gutscheinfee und hat Erbarmen mit der hungrigen Familie.
Die Tante am Schalter sagt also “Ok. 2x 20 Chicken McNuggets kosten 9.99 Euro. Immer. Außer wenn es Gutscheine gibt, da kosten sie 11,99 Euro.”

*die Löwenzahnmelodie bitte nicht vergessen*

“Ist ja komisch”, denkt sich Timo.
Gutscheine sind doch eigentlich günstiger?
Und da fällt dem Timo ein “eine Verbraucherverarsche muss das sein” (oh Wilhelm Busch wie kommt der denn her?)
Denn wenn Gutscheine etwas vergünstigen, man einen Tag vorher aber OHNE Gutschein 2 Euro weniger bezahlt, dann ist ja jeder Tag ein Gutschein :)
Klingt komisch – ist aber so.

Oh und an alle Anti-Gen-Forschung Eingestellten und an alle Vegetarier/Veganer mit Mitteilungsbedürfnis (obwohl man natürlich nicht danach gefragt hat, aber hey irgendwo müssen sie sich ja ausbreiten, wenn man Ihnen im realen Leben schon nicht zuhört)
…Weint leiser. Mein genmanipulierter McDonalds Burger stört sich daran.

Und hier noch für die, die sich an Timos Betitelung der Schalterangestellten stören:
Ich heiße das auch nicht gut, allerdings gibt es für euch wirklich keinen Grund dann hinzugehen und dieses Verhalten zu übernehmen, indem ihr dafür Timo beleidigt, denn dass macht euch schlechter als ihn :)

Vielen Dank *knicks*“

Platz 0: (auf dem Anrufbeantworter) Mr. X erklärt mir wie ein Dönerspieß funktioniert

Bahahaha es wird immer besser. Ein Aufruf an alle: Bitte erklärt mir, was er von mir will! 😀

Es gibt viel zu viele Internet-Benutzer, die nicht genau lesen

Beiträge wie dieser hier (so jetzt hör ich auf, jedes Wort mit einem anderen Beitrag zu verlinken), waren extrem oft in den Kommentaren vertreten:

„LoL, richtig lesen sollte man können ;) Auf den Coupon steht 2×20 Chicken Nuggets. Also 40 Nuggets für 11,99€ . Aber psst, nicht weiter sagen“

Oder Leute die es gar nicht glauben wollten:

„ist doch ein fake, man bekommt keine 40 nuggets fur 9,99 € sorry! vll war das mal ein angebot in der filiale für nen gewissen zeitraum, aber im normalfall zahlt man für 20 stück schon 7,90 € und das ist fakt!“

Auf Facebook wurde mir auch vorgeworfen, der Blog sei komplett Fake und natürlich auch mein Bild und ich als Person sei ja sowieso nicht real.

 

McDonald’s: So verarscht man richtig!

Zu aller erst mal: Ich bin hier McDonald’s selbst in die Falle gelaufen und muss wirklich meinen Hut ziehen. So gut verarschen kann nicht jeder, aber jetzt mal zur Geschichte:

Tjaja, gestern Abend wollten meine Familie und ich mal wieder sündigen. Was könnte man da besseres tun, als richtig fett bei McDonald’s essen. Wie es der Zufall so will, lag bei uns ein Gutscheinheftchen in der Mülltonne. Also wieder rausgefischt und Bestellung zusammengesucht. Unter anderem dabei: Das Spitzenangebot mit 2x 20 Chicken McNuggets für 11,99 Euro.

Beim McDonald’s angekommen erwartet mich dann das Grauen: Das Gutscheinheft gilt erst morgen. Na toll, dann muss ich halt etwas mehr zahlen, und jetzt ist man schon mal da, was solls. Hier mein Gespräch mit der Frau am Schalter:

  • Timo: „2x 20er McNuggets“
  • Display zeigt an: 9,99 Euro
  • Timo ist verwundert und fragt die Frau am Schalter, warum es nur 9,99 € kostet
  • Frau am super Schalter (wir nennen sie ab sofort FasS): „Ja das gibts bei uns schon immer.“
  • Timo: „Und was ist dann mit dem Angebot aus dem Heftchen? Ist das dann Verarsche?“
  • FASS: „Na dafür gibts ja alles andere günstiger, da machen wir die McNuggets teurer“
  • Timo: „Alles klar, dann ist das also Verarsche.“
  • Mann am anderen Schalter (wir nennen ihn ab sofort IdiOt): „Seien Sie doch froh. Sie (FASS) hätte Ihnen die Chicken McNuggets auch einzeln verkaufen können.“ (7,49 Euro pro 20 Stück)

Ahja…. Alles klar, lieber mal nicht beschweren, sonst wirds auch schnell wieder teurer ;). FASS und IDIOT können ja nichts dafür, das wird alles von oben diktiert, und wenn es dafür einen Button auf ihrem Verkaufsdisplay gibt, dann nimmt man den halt.

Hinaus bin ich dann mit 2×20 McNuggets für zusammen 9,99 Euro. Da war ich aber nochmal heil froh, dass die McNuggets noch nicht im Angebot waren 😉 . Als Verkäufer muss ich vor McDonald’s den Hut ziehen. Ich selbst bin auch drauf rein gefallen: Mach etwas teurer, verkaufe es als Angebot und die Leute lieben es. (Sowas sollte ich bei bier-kaufen.de auch mal machen ;-))

Hier noch der Gutschein und die Quittung der Bestellung:

Verarsche made by McDonald's
Verarsche made by McDonald’s

Update 15.01.2015: Uhrzeit im Bild verpixelt

Danke an Sascha: Ich habe die Uhrzeit, Kasse und Bestellnummer der Bestellung im Bild verpixelt. Sascha hat mich darauf hingewiesen, dass man dadurch Rückschlüsse auf die Verkäuferin machen könne. Das möchte ich natürlich nicht, aber ich hoffe ihr glaubt es mir trotzdem, dass ich an dem Tag dort war ;).

Update 19.01.2015: Analyse in einem neuen Blogeintrag

Ich habe eine Analyse dieses Blogeintrags hier veröffentlicht: Die Macht von Facebook: Wie mein Blog von 80 User/Tag auf 180000 User/Tag sprang

Außerdem noch die TOP 6 Kommentare zusammengefasst :). Danke an alle die hier geschrieben haben, war echt spaßig alles zu lesen :).

Update 20.01.2015: Telefonieren ist wohl nichts für Jeden

*hihi* Ich habe gerade einen Anruf bekommen, aber der Anrufbeantworter war schneller. Der Anruf ist einfach Gold wert, aber bitte: Kann mir jemand erklären, was mir der Junge da am Telefon erklären möchte?

Mein erstes Mal: Chaos Communication Congress

Ich möchte mich selbst zwar nicht so bezeichnen, aber als Nerd hört man irgendwann vom berühmten CCC (Chaos Computer Club) und seinem Kongress. Jedes Jahr vom 27.12. bis 30.12. findet der größte Hackerkongress der Welt statt, und irgendwie dachte ich mir bisher immer: Wär schon geil, aber bist du dazu Nerd genug? Am 31C3 hab ichs dann versucht und kann sagen: NEIN! Definitiv nicht! …aber es war so genial!

Schon alleine wenn man an kommt: Ticket vorzeigen, *piep*, Bändchen bekommen und drin war ich. Keine Security, die dich filzt, keine Schlange, die zu lange dauert, einfach einfach und geil.

Ich bin schon einen Tag vorher angereist und bin am Abend natürlich gleich in den Kongress, um den Aufbau ein wenig mit zu bekommen und dann ging es auch schon los: Reizüberflutung. ALLES, wirklich alles blinkt, biept, tut und macht. Das Kongresszentrum ist riesig und völlig verwirrend und ich habe 6 Stunden gebraucht, um auch nur annähernd mal alles zu sehen. Und ich bin mir sicher, ich habe nicht alles gesehen.

Es ist einfach unglaublich, was die Leute freiwillig aufbauen, mitbringen und dann kostenlos für alle zur Verfügung stellen. Unglaublich. Wenn man den Leuten über die Schultern guckt, was diese hier so aufbauen und erreichen, fällt einem einfach nur die Kinnlade runter und man fühlt sich schlecht. Die Atmosphäre ist arbeitssam, laut, kreativ, dunkel und fun.

Natürlich gibt es ein volles Programm mit vielen Rednern und Talks in riesigen Hallen. In den größten Saal passen über 2000 Zuschauer und doch muss man bei manchen Vortragenden eine halbe Stunde vorher da sein, um noch annähernd gut einen Platz (oder überhaupt einen) zu bekommen. Die Vorträge selbst haben dann meist eine überragende Qualität nach denen man sich die Finger schlecken kann. Vortrag verpasst? Kein Problem. Gibts natürlich alles kostenlos unter http://media.ccc.de einen Tag später.

Dinge, die mir aufgefallen sind, die so ganz anders sind als in der freien Wildbahn sind:

  • Nerds die offenherzig sind und sich komplett wohl fühlen
  • Absolut geschleckt saubere Toiletten (wohl gemerkt bei einem Event mit >10000 Besuchern)
  • Kein Abfall
  • Es stehen mehrere 1000 Euro an Equipment auf jedem Tisch und keiner denkt auch nur dran, irgendwas weg zu sperren oder mit zu nehmen, wenn sie ins Hotel gehen. Hier wird einfach nichts geklaut.
  • Kein Pfand und Wasser für 1 Euro. Richtig gut!
  • Ich hab mich früher immer gewundert warum es so wenig Fotos vom Congress gibt. Das liegt einfach daran: Jeder wird vorher gefragt ob ein Foto gemacht werden darf. Kamerateams von ARD und Co haben immer einen Presse-Engel mit dabei der dafür sorgt, dass Congressteilnehmer vorher gefragt werden ob sie fotografiert werden wollen.

DL;DR: Supergeiler Kongress auch für Nicht-So-Nerds. Ich bin nächstes Jahr defintiv wieder dabei.

Hier noch ein paar Fotos. Ich habe zwar immer gefragt ob es OK ist, und alle Gesichter unkenntlich gemacht, wer sich trotzdem an einem Foto gestört fühlt, einfach eine Mail an mich und es fliegt raus :).

Wie wehre ich mich gegen Werbepost am Beispiel kaffee-partner.de

Halli Leute,

wenn man ein Unternehmen gründet kommt man schnell in diverse Verzeichnisse und kann sich bald vor Werbepost nicht mehr retten. Aber auch privat kommt oft viel Unerwünschtes. Ich möchte euch einige Mittel vorstellen, wie ihr euch aktiv dagegen wehren könnt. Das Ganze geht natürlich am Besten an einem Beispiel und ich habe hierzu die besonders hartnäckige Firma „Kaffee Partner“ gewählt. Zunächst aber erst mal ein paar allgemeine Punkte.

Wie kann ich mich gegen unverwünschte Werbepost wehren?

1. Eintragen in die Robinson-Liste

Die Robinsonliste ist eine Schutzliste, in die sich jeder eintragen kann. Seriöse Firmen prüfen, bevor sie Werbepost verschicken, ob die Adresse hier eingetragen ist. Ist dies der Fall, wird die Werbepost nicht versandt. Natürlich halten sich nicht alle Firmen an die Liste, aber die Werbeflut wird enorm verkleinert.

Der Eintrag in die Robinsonliste geht über die Website: www.robinsonliste.de

2. Aktiv die Weiternutzung der Daten verbieten und die Löschung von Personenbezogenen Daten verlangen

Die Werbepost einfach weg zu werfen ist der falsche Weg. Klar geht es schnell, aber wenn man sich nicht wehrt, wird die Werbeflut nur größer und größer. Jeder deutsche Staatsbürger hat das Recht, die Lösung seiner Daten zu verlangen und darf natürlich auch die weitere Nutzung untersagen. Hierzu gibt es verschiedene Blankos im Internet. Ich habe mich an Folgendem orientiert:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrer Kundendatei sind personenbezogene Daten meine Person betreffend gespeichert. Für den Fall einer Weiterveräußerung dieser Daten widerrufe ich meine Einwilligung in die Nutzung, Speicherung und Weitergabe und fordere Sie auf, gemäß § 35 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) alle Daten, die Sie von mir gespeichert haben, unverzüglich zu löschen.

Ich bitte Sie, dafür zu sorgen, dass die Löschung auch von den Stellen durchgeführt wird, denen Sie meine Daten übermittelt haben, insbesondere auch von Unternehmen, die Daten in Ihrem Auftrag verarbeiten.

Bitte bestätigen Sie mir kurz die Berücksichtigung meines Widerrufs und den umfänglichen Vollzug der Datenlöschung.I ch setze Ihnen zur Erfüllung meiner Forderungen eine Frist bis zum [Eine Frist von 2 Wochen ab Zusendung der Unterlassungserkläurng]. Sollten Sie dieses Schreiben ignorieren, werde ich mich an den zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten wenden. Außerdem behalte ich mir weitere rechtliche Schritte vor.

Diesen Text in euren Briefkopf packen, unterschreiben und per Post oder Fax an die Firma senden. Beides sind rechtssichere Wege und beim Fax habt ihr sogar noch den Vorteil einer Sende-/Empfangsbestätigung.

3. Selbst Daten sammeln

Für die spätere Beweisführung ist es besonders wichtig, dass ihr alle Schreiben und Briefumschläge aufhebt. Also, das Schreiben an sich und sogar das Kuvert in dem es euch zugesandt wurde. Auch das Schreiben, das ihr an die Firma sendet ist wichtig, sowie jeglicher sonstige Schriftverkehr.

Ihr werdet euch jetzt fragen, warum man diesen Aufwand treiben muss, aber wenn gar nichts mehr hilft kann man sich auch an den Datenschutzbeauftragten wenden oder weitere rechtliche Schritte einleiten und dann ist der Schriftwechsel Gold wert.

4. Den Landesbeauftragten für Datenschutz einschalten

Wenn alles nichts hilft und ihr trotz Unterlassungserklärung weiter Post erhaltet, empfehle ich euch den „sanften rechtlichen Weg“. Wer hätte es geglaubt, aber jedes Bundesland hat einen eigenen Beauftragten für Datenschutz. Die sind genau für sowas zuständig und der Ablauf ist ziemlich einfach. Sucht euch zunächst den richtigen Datenschutzbeauftragten raus. Es ist immer der Beauftragte des Bundeslandes zuständig, in welchem die Werbefirma sitzt (im Fall Kaffee-Partner, Osnabrück z.B. Niedersachsen). Eine Liste der Beauftragten ist hier zu finden: https://www.datenschutz-bayern.de/ (Menüpunkt „Zuständigkeiten“). Dann einfach eine Email mit einer kurzen Fallbeschreibung an die richtige Stelle senden und fertig ist das Ganze.

Ich habe leider noch keine Erfahrungen, in wiefern man hier dann Antwort erhält, was unternommen wurde oder was man noch machen kann. Ich werde euch aber im aktuellen Fall Kaffee Partner auf dem laufenden halten.

Der Fall Kaffee-Partner

Ich habe euch nun ein paar Tricks gezeigt wie man sich gegen lästige Werbefirmen wehren kann. Ein besonders hartnäckiger Fall ist Kaffee-Partner.de und ich möchte euch kurz zeigen, was ich unternommen habe.

Kaffee-Partner vertreibt Vollautomaten, Leihverträge und Leasingzeugsel rund um Kaffee und sitzt in Osnabrück. Da ich keinen Kaffee trinke, ist das für mich eher uninteressante Werbung und ich habe der Zustellung zu 100% nicht zugesagt.

14.12.2013 – Erste Werbebotschaft

Kaffee Partner unerwünschte Werbung Kaffee Partner unerwünschte Werbung

Ich habe von „Kaffee Partner“ per Post direkt an mich einen Werbeflyer
erhalten. Die Adresse war „Timo Schindler, Hard- und Softwarehandel…“. Ich habe diesen Firmennamen lediglich bei der Gewerbeanmeldung verwendet. Die Daten sind offenbar
aus dem Register entnommen worden. Die Werbung ist total toll personalisiert und ich fühle mich natürlich sofort angesprochen und bin interessiert….. nicht.

15.12.2013 – Aufforderung zur Löschung meiner Daten

Schreiben für Kaffee Partner

Ich habe mir schon ein hübsches Blanko zurecht gelegt und investiere gerne das Porto. Bei den meisten Firmen klappt das super und die lästige Werbung war einmal. Gesagt getan, die Firma Kaffee-Partner hat Post von mir erhalten und wurde über meinen Widerruf der Einwilligung (die ich nie gegeben habe) und Löschung meiner personenbezogenen Daten informiert bzw. aufgefordert. Der Text stammt von einem Blanko und darf gerne von jedem weiter verwendet werden.

23.05.2014 – Zweite Werbebotschaft

Kaffee Partner unerwünschte Werbung Kaffee Partner unerwünschte Werbung

 

kaffee-partner6

Wieder habe ich Post von „Kaffee Partner“ erhalten. Aber hey, sie haben diesmal immerhin hübsches Hochglanzpapier verwendet. Am Schreiben selbst hat sich aber nichts geändert. Ich hab euch auch mal den Kuvert eingescannt. „Infopost“ ist aber ein schöner Name für Spam… Offenbar hat also meine Aufforderung nichts gebracht.

26.05.2014 – Landesdatenschutzbeauftragter ist eingeschaltet

Nach einem sehr netten Telefonat mit dem bayrischen und niedersächsischen Leuten für Datenschutz habe ich, wie oben beschreiben, eine Email mit allen Daten an die richtige Stelle geschickt. Nun heißt es mal abwarten, was weiter passiert. Ich werde euch mit Updates auf dem Laufenden halten.

Fazit – Bringt das überhaupt was?

Ich praktiziere diese „Techniken“ nun schon seit etwa einem Jahr und muss sagen, das sich die Flut der Werbepost deutlich verringert hat. Lediglich ein paar hartnäckige Fälle sind dabei. Von manchen erhält man sogar sehr nette „Entschuldigungsschreiben“ und wird informiert, das sowas ja natürlich nicht mehr passiert. Hier ein Beispiel von Daimler:

daimler1 daimler2Der Fall kaffee-partner.de zeigt aber auch, das es einige lästige und nervige Amateur-Vereine gibt, die sich nicht an geltendes Recht halten. Diesen kann man nur auf den Schlips treten, in dem man sich wehrt. In diesem Sinne: Happy Brief-schreibing ;).