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Alles was es sonst noch so gibt. Hier gibts viele verschiedene Geschichten.

Die Macht von Facebook: Wie mein Blog von 80 User/Tag auf 180000 User/Tag sprang

Wer hier jetzt Tipps zur Suchmaschinenoptimierung erwartet, kann gleich wieder aufhören zu lesen 😉 Dies ist die Analyse eines Beitrags auf diesem Blog der mehr oder weniger „viral“ gegangen ist. Ich möchte kurz berichten, was ich dadurch gelernt habe und auch ein paar Analysen der Benutzerzahlen und Kommentare liefern.

Was ist passiert?

Mir ist beim McDonald’s ein Malheur mit einem Gutschein passiert und habe darüber berichtet: McDonald’s: So verarscht man richtig!

Wer hier alle Witze mitnehmen möchte, sollte an dieser Stelle kurz über den Beitrag schauen. Der Titel ist schon sehr provokant, das muss ich selbst zugeben, aber offenbar hat es bei den Usern gefruchtet und ordentlich geteilt.

Ich selbst habe den Beitrag wie immer nur auf meiner G+ und Facebook-Seite veröffentlicht. Der Rest wurde dann von den vielen Facebooknutzern übernommen.

Von 80 auf 180000

Besucherzahlen timoschindler.de Dezember 2014

Besucherzahlen timoschindler.de Dezember 2014

In der Grafik kann man sehr schön erkennen, dass ich nun wirklich keinen großen Blog habe, aber immerhin kommen durchschnittlich 60-80 Besucher pro Tag auf meinen Blog. Die Grafik zeigt den Dezember 2014. Der letzte Monat, in dem es noch einigermaßen gesittet zuging.

Besucherzahlen timoschindler.de Januar 2015

Besucherzahlen timoschindler.de Januar 2015

Schaut man sich jetzt die Besucherzahlen vom Januar 2015 an, verschwinden die 80 Besucher pro Tag auf eine unerkennbare Linie nahe 0. Der Artikel wurde übrigens am Montag 12.01.2015 veröffentlicht.

99,99% des Traffic kommt durch Facebook und 75% sind mobil unterwegs

Das war meine erste Erkenntnis: Facebook und McDonald’s passen offenbar sehr gut zusammen, nahezu alle Besucher kommen von Facebook und etwa 75% davon sind mit einem mobilen Gerät unterwegs. Das macht einem erst mal wieder klar, wie wichtig es ist, eine mobil optimierte Seite zu haben. Alle hier erfassten Userdaten habe ich durch mein eigenes Piwik erfasst. Die meisten (27,9%) surfen mit Android 4.4, erst auf Platz zwei kommt iOS 8.1 (21,5%).

Schnell viral und genauso schnell wieder uninteressant

Wenn erst einmal ein Beitrag viral gegangen ist, kann man nicht viel kontrollieren. Zuerst freute ich mich über die 1000 Besucher die auf meinen Blog gekommen sind. Als es am nächsten Tag 30000 geworden sind bekam ich ein leicht mulmiges Gefühl und ab 100000 war das erste Hemd schon durchgeschwitzt ;). Das Problem dabei: Man kann nichts dagegen machen und nur hoffen, dass nicht der nächste Anwalt um die Ecke kommt und irgendetwas findet, was ihm nicht gefällt. Aufmerksamkeit bringt immer Begehrlichkeiten der Anderen. Also lieber nochmal das Impressum checken und die neusten Sicherheitsupdates einspielen. Wie man der Grafik oben entnehmen kann, sind die Besucher aber mindestens genauso schnell wieder weg.

Man sollte öfter mal gegen seinen Server klopfen

Das hat mir wirklich geholfen. Ich habe zwar ein paar Seiten am Laufen und auch einen guten Server, aber dieser musste bisher noch nie so viele User auf einmal bewältigen. Wenn der Server dann das erste Mal ins Wanken kommt, kommt man selbst ins Schwitzen und merkt, dass man bei der Serverkonfiguration doch ein paar Fehler gemacht hat. Einige Tweaks und Kniffe später läuft dann wieder alles einwandfrei. Ein solcher Hype sollte jedem mal passieren, damit man einen echten Test seiner Systeme machen kann und sieht, wo es an der Performance später mal haken kann. Dafür war ich wirklich froh :).

Spam wird plötzlich handgemacht und wirklich interessant

Auf timoschindler.de habe ich mit Arkismet wirklich sehr gute Erfahrungen gemacht. Automatischer Spam wird verlässlich erkannt und gleich aussortiert. Gegen handgemachten Spam kann Arkismet aber nichts machen. So konnte ich das Phänomen beobachten, dass viele wohl die Chance gesehen haben, ein bisschen Werbung für sich zu machen. Manche Kommentare waren dabei so gut getarnt, dass es fast nicht aufgefallen ist, aber hier zwei Beispiele die ich besonders witzig fand:

OK, bei uns gibt es morgen 3 Packungen Kopierpapier für nur 9,99 Euro anstatt 3,29 Euro Einzelpreis unter webseite.de

Das witzige daran war, dass der Gutschein von McDonald’s auch über 9,99 Euro war. Entweder war es Zufall oder der Spamer hat Sinn für Humor ;). Der nächste Spamer klingt gar nicht so schlimm und bezieht sich sogar auf den Beitrag:

Klaus schreibt: „Tja selber schuld wenn man da hingeht. Kosten = nicht gleich klein! gehe regelmäßig in das Restaurant XXXXXX. Service = spitze, Essen = Spitze, Auswahl = spitze und das alles für kleines Geld.
Wer braucht da schon Fast Food a la Maces!!!!“

Statt Restaurant XXXXX hat er ein Restaurant mit Adresse genannt und ich dachte zunächst: Ist ja gar nicht so schlimm und wollte es schon fast genehmigen, aber dann viel mir der nächste Kommentar auf, der als Antwort auf den gerade genannten gedacht war. (Kleiner Hinweis: Alle meine Kommentare müssen zunächst von mir freigeschaltet werden und sind bis dahin nicht für die Öffentlichkeit sichtbar):

Stefan antwortet Klaus: „Hei Klaus??!!! Da gebe ich Dir voll und ganz recht. gehe ebenfalls regelmäßig dort essen, da ich nicht weit davon arbeite. Kann das Restaurant XXXXXX nur empfehlen. Gut das es öffentlich ist.“

Huch? Wie geht denn das? Stefan antwortet Klaus obwohl der Beitrag von Klaus noch gar nicht sichtbar ist? Die Namen sind übrigens original 😉 und spätestens ein Blick auf die IP-Adresse zeigt, dass es offensichtlich Spam ist. Da hättest du mich fast dran gekriegt, Klaus ;).

Ich Hurensohn sollte wirklich psychologisch betreut werden

Der Umgangston bei den Kommentaren war teilweise schon ganz schön extrem. Klar bin ich selbst irgendwie selbst schuld, denn offenbar habe ich meine Abkürzungen der Personen etwas provokant gewählt. Ups… 😉

Hier eine TOP 6 der besten Kommentare:

Platz 6: Ich, der Denunziant will doch nur das Goldene M niedermachen

„Bevor man so einen Scheiß hier im Internet verbreitet, sollte man vielleicht auch mal vorher sein (wenn vorhandenes) Hirn einschalten!! Vielleicht informierst du dich mal über das McDonalds System, insbesondere bezüglich dem Franchising. (…) Aber naja, scheinbar wolltest du nur das große goldene M mal wieder nur in Missgunst bringen, und hast daher überhaupt nicht erst weiter nachgedacht oder recherchiert. Daher gehe ich auch mal davon aus, dass du meinen Kommentar innerhalb weniger Stunden löschen wirst. Aber ich hoffe es lesen schon einige Leute, und insbesondere du!! Mit freundlichen Grüßen Mutti“

Platz 5: „Bo“ gönnt mir aber auch gar nix

„Diese Dummheit verbunden mit der Arroganz in diesem Kommentar ist leider nicht zu ertragen!

1) So wie ich das sehe, scheinst du der Idiot zu sein, der noch nicht mal die Datumsangaben auf den Gutscheinen lesen kann.
2) Schon einmal etwas von lokalen Angeboten gehört? Ich bezweifle, dass deutschlandweit 2×20 Chicken Nuggets 9,99€ kosten. Dies wird ein lokales oder ein anderes spezielles zeitlich begrenztes Angebot sein. Wenn nun diese Gutscheine ausgerollt werden und dieses Restaurant teilnimmt, tritt das lokale Angebot ggf. für diesen Zeitraum außer Kraft?!? Wenn du wenigstens nachdenken würdest bevor du deine arrogante Sülze von dir gibst.
3) Hauptsache mal künstlich aufregen, wie ich solche Personen verabscheue!
4) Das Herabwürdigen der McDonalds Schalter Mitarbeiter ist das Allerletzte. Ich hab keine Ahnung, für wen du dich hier hältst.

Hoffentlich geht dein Blog hier ein. So jemandem wie dir gönn ich nix!“

Platz 4: „Also Schnoddermäulchen (…) esst ein Gummibärchen. Die sind ungefährlich.“

Und wieder ein neues Wort gelernt „Schnoddermäulchen“ ^^ gefällt mir. Ausnahmsweise kommt jetzt mal kein beleidigender Kommentar. Hat ja schon fast Seltenheitswert:

„Euch ist allen bewusst, dass dies ein Blog ist, ja?
In einem Blog teilen Menschen, anderen Menschen mit, was Ihnen im Alltag passiert oder was Ihnen so durch den Kopf geht und schreiben dann dazu eine kleine Story.
Es ist ein Blog.
So wie wenn eure Sex-and-the-City-Freunde (ob nun die mit Bier oder die mit Prosecco) am Telefon oder am Wochenende erzählen, was ihnen denn so in der Woche passiert ist.
Ich finde es einfach unheimlich amüsant, dass einige Menschen wirklich sofort einen hochempörten Beitrag verfassen, weil sie sich an einer Kommunikationsweise stören, die aber weder ein offizieller Pressebericht ist oder ein hochkritisches Werk, das zum nachdenken (wie wir sehen bei einigen eh nicht möglich) anregen soll.
Und nur für die, die es wieder nicht schaffen eine Buchstaben mit Sinn zu verbinden (WIE DU KANNST NICHT LESEN??? *brüll* DA MUSS MAN ABER WAS MACHEN!!) :
Er hat eine im Alltag geschehene Story mit seiner eigenen Meinung (oh ja Meinungsfreiheit gilt immernoch *nick*) verbunden und sie Euch erzählt.
Also Schnoddermäulchen zu wenn ihr euch persönlich wieder angegangen fühlt, obwohl euch niemand was böse möchte *kopf tätschel* und esst ein Gummibärchen. Die sind ungefährlich.“

Platz 3: Ein Arzt rät mir zur psychologischen Betreuung

Übrigens sind Satzzeichen und Rechtschreibfehler original ;):

„Er kam mit der Familie rein ohne Gutschein und beschwehrt sich beim Verkäufer weil er zu dumm ist auf das Gültigkeitsdatum der Gutscheine zu schauen die er aus dem Müll gefischt hat? Auch noch so frech rummaulen und so kindische Kosenamen für die kompetenten Verkäufer zu erfinden, die ihm ein Angebot gemacht hat 2×20 Nuggets auf LSM (Local Store Marketing) für 9,99€ anstatt einzelpreis 7,49€ x 2 = 14,98€ ? Irgendwas ist bei dem falsch und ich rate dem dringends zur psychologischen Betreuung.“

Platz 2: Michael kennt meine Mutter besser als ich

Und ich dachte immer meine Mutter arbeitet als Betreuerin. Michael weiß das wohl besser:

„Wenn die beiden Fass und idiot sind, nenn ich dich Hurensohn. Du kannst auch nichts dafür, dass deine Mutter dich gemacht hat aber trotzdem haben wir dich am Bein.
Sei den Mitarbeitern lieber dankbar“

Platz 1: Peter Lustig erklärt den Blogeintrag

Lang aber unendlich witzig 🙂 :

„Herrje, bei einer so geraumen Ansammlung von Menschen, die augenscheinlich nicht lesen können, wird mein Mitleid angeregt *Löwenzahnmelodie anstimm*
*dömdömdödödöm dödödöm* Und alle!

Das hier, dass ist der Timo.
Der Timo, hat Familie.
Der Timo hat McDonalds Gutscheine, die aber erst einen Tag später gelten.
Das weiß der Timo aber nicht.
Denn Timo und seine Familie haben Hunger.
Also setzen sich Timo und seine Familie in ihr Auto und fahren nach McDonalds *brumm*
Auf dem bunt bedruckten Papier steht “2x 20 Chicken McNuggets für 11,99 Euro”.
“Hm” denkt sich der Timo “das ist ja günstig”.
Timo bestellt bei der netten Dame am Schalter.
Aber da der Timo ja einen Tag zu früh dran ist, gilt der Coupon für die “2x 20 Chicken McNuggets für 11,99 Euro” nicht. Schade.
Aber da kommt die heilige Gutscheinfee und hat Erbarmen mit der hungrigen Familie.
Die Tante am Schalter sagt also “Ok. 2x 20 Chicken McNuggets kosten 9.99 Euro. Immer. Außer wenn es Gutscheine gibt, da kosten sie 11,99 Euro.”

*die Löwenzahnmelodie bitte nicht vergessen*

“Ist ja komisch”, denkt sich Timo.
Gutscheine sind doch eigentlich günstiger?
Und da fällt dem Timo ein “eine Verbraucherverarsche muss das sein” (oh Wilhelm Busch wie kommt der denn her?)
Denn wenn Gutscheine etwas vergünstigen, man einen Tag vorher aber OHNE Gutschein 2 Euro weniger bezahlt, dann ist ja jeder Tag ein Gutschein :)
Klingt komisch – ist aber so.

Oh und an alle Anti-Gen-Forschung Eingestellten und an alle Vegetarier/Veganer mit Mitteilungsbedürfnis (obwohl man natürlich nicht danach gefragt hat, aber hey irgendwo müssen sie sich ja ausbreiten, wenn man Ihnen im realen Leben schon nicht zuhört)
…Weint leiser. Mein genmanipulierter McDonalds Burger stört sich daran.

Und hier noch für die, die sich an Timos Betitelung der Schalterangestellten stören:
Ich heiße das auch nicht gut, allerdings gibt es für euch wirklich keinen Grund dann hinzugehen und dieses Verhalten zu übernehmen, indem ihr dafür Timo beleidigt, denn dass macht euch schlechter als ihn :)

Vielen Dank *knicks*“

Platz 0: (auf dem Anrufbeantworter) Mr. X erklärt mir wie ein Dönerspieß funktioniert

Bahahaha es wird immer besser. Ein Aufruf an alle: Bitte erklärt mir, was er von mir will! 😀

Es gibt viel zu viele Internet-Benutzer, die nicht genau lesen

Beiträge wie dieser hier (so jetzt hör ich auf, jedes Wort mit einem anderen Beitrag zu verlinken), waren extrem oft in den Kommentaren vertreten:

„LoL, richtig lesen sollte man können ;) Auf den Coupon steht 2×20 Chicken Nuggets. Also 40 Nuggets für 11,99€ . Aber psst, nicht weiter sagen“

Oder Leute die es gar nicht glauben wollten:

„ist doch ein fake, man bekommt keine 40 nuggets fur 9,99 € sorry! vll war das mal ein angebot in der filiale für nen gewissen zeitraum, aber im normalfall zahlt man für 20 stück schon 7,90 € und das ist fakt!“

Auf Facebook wurde mir auch vorgeworfen, der Blog sei komplett Fake und natürlich auch mein Bild und ich als Person sei ja sowieso nicht real.

 

McDonald’s: So verarscht man richtig!

Zu aller erst mal: Ich bin hier McDonald’s selbst in die Falle gelaufen und muss wirklich meinen Hut ziehen. So gut verarschen kann nicht jeder, aber jetzt mal zur Geschichte:

Tjaja, gestern Abend wollten meine Familie und ich mal wieder sündigen. Was könnte man da besseres tun, als richtig fett bei McDonald’s essen. Wie es der Zufall so will, lag bei uns ein Gutscheinheftchen in der Mülltonne. Also wieder rausgefischt und Bestellung zusammengesucht. Unter anderem dabei: Das Spitzenangebot mit 2x 20 Chicken McNuggets für 11,99 Euro.

Beim McDonald’s angekommen erwartet mich dann das Grauen: Das Gutscheinheft gilt erst morgen. Na toll, dann muss ich halt etwas mehr zahlen, und jetzt ist man schon mal da, was solls. Hier mein Gespräch mit der Frau am Schalter:

  • Timo: „2x 20er McNuggets“
  • Display zeigt an: 9,99 Euro
  • Timo ist verwundert und fragt die Frau am Schalter, warum es nur 9,99 € kostet
  • Frau am super Schalter (wir nennen sie ab sofort FasS): „Ja das gibts bei uns schon immer.“
  • Timo: „Und was ist dann mit dem Angebot aus dem Heftchen? Ist das dann Verarsche?“
  • FASS: „Na dafür gibts ja alles andere günstiger, da machen wir die McNuggets teurer“
  • Timo: „Alles klar, dann ist das also Verarsche.“
  • Mann am anderen Schalter (wir nennen ihn ab sofort IdiOt): „Seien Sie doch froh. Sie (FASS) hätte Ihnen die Chicken McNuggets auch einzeln verkaufen können.“ (7,49 Euro pro 20 Stück)

Ahja…. Alles klar, lieber mal nicht beschweren, sonst wirds auch schnell wieder teurer ;). FASS und IDIOT können ja nichts dafür, das wird alles von oben diktiert, und wenn es dafür einen Button auf ihrem Verkaufsdisplay gibt, dann nimmt man den halt.

Hinaus bin ich dann mit 2×20 McNuggets für zusammen 9,99 Euro. Da war ich aber nochmal heil froh, dass die McNuggets noch nicht im Angebot waren 😉 . Als Verkäufer muss ich vor McDonald’s den Hut ziehen. Ich selbst bin auch drauf rein gefallen: Mach etwas teurer, verkaufe es als Angebot und die Leute lieben es. (Sowas sollte ich bei bier-kaufen.de auch mal machen ;-))

Hier noch der Gutschein und die Quittung der Bestellung:

Verarsche made by McDonald's

Verarsche made by McDonald’s

Update 15.01.2015: Uhrzeit im Bild verpixelt

Danke an Sascha: Ich habe die Uhrzeit, Kasse und Bestellnummer der Bestellung im Bild verpixelt. Sascha hat mich darauf hingewiesen, dass man dadurch Rückschlüsse auf die Verkäuferin machen könne. Das möchte ich natürlich nicht, aber ich hoffe ihr glaubt es mir trotzdem, dass ich an dem Tag dort war ;).

Update 19.01.2015: Analyse in einem neuen Blogeintrag

Ich habe eine Analyse dieses Blogeintrags hier veröffentlicht: Die Macht von Facebook: Wie mein Blog von 80 User/Tag auf 180000 User/Tag sprang

Außerdem noch die TOP 6 Kommentare zusammengefasst :). Danke an alle die hier geschrieben haben, war echt spaßig alles zu lesen :).

Update 20.01.2015: Telefonieren ist wohl nichts für Jeden

*hihi* Ich habe gerade einen Anruf bekommen, aber der Anrufbeantworter war schneller. Der Anruf ist einfach Gold wert, aber bitte: Kann mir jemand erklären, was mir der Junge da am Telefon erklären möchte?

Mein erstes Mal: Chaos Communication Congress

Ich möchte mich selbst zwar nicht so bezeichnen, aber als Nerd hört man irgendwann vom berühmten CCC (Chaos Computer Club) und seinem Kongress. Jedes Jahr vom 27.12. bis 30.12. findet der größte Hackerkongress der Welt statt, und irgendwie dachte ich mir bisher immer: Wär schon geil, aber bist du dazu Nerd genug? Am 31C3 hab ichs dann versucht und kann sagen: NEIN! Definitiv nicht! …aber es war so genial!

Schon alleine wenn man an kommt: Ticket vorzeigen, *piep*, Bändchen bekommen und drin war ich. Keine Security, die dich filzt, keine Schlange, die zu lange dauert, einfach einfach und geil.

Ich bin schon einen Tag vorher angereist und bin am Abend natürlich gleich in den Kongress, um den Aufbau ein wenig mit zu bekommen und dann ging es auch schon los: Reizüberflutung. ALLES, wirklich alles blinkt, biept, tut und macht. Das Kongresszentrum ist riesig und völlig verwirrend und ich habe 6 Stunden gebraucht, um auch nur annähernd mal alles zu sehen. Und ich bin mir sicher, ich habe nicht alles gesehen.

Es ist einfach unglaublich, was die Leute freiwillig aufbauen, mitbringen und dann kostenlos für alle zur Verfügung stellen. Unglaublich. Wenn man den Leuten über die Schultern guckt, was diese hier so aufbauen und erreichen, fällt einem einfach nur die Kinnlade runter und man fühlt sich schlecht. Die Atmosphäre ist arbeitssam, laut, kreativ, dunkel und fun.

Natürlich gibt es ein volles Programm mit vielen Rednern und Talks in riesigen Hallen. In den größten Saal passen über 2000 Zuschauer und doch muss man bei manchen Vortragenden eine halbe Stunde vorher da sein, um noch annähernd gut einen Platz (oder überhaupt einen) zu bekommen. Die Vorträge selbst haben dann meist eine überragende Qualität nach denen man sich die Finger schlecken kann. Vortrag verpasst? Kein Problem. Gibts natürlich alles kostenlos unter http://media.ccc.de einen Tag später.

Dinge, die mir aufgefallen sind, die so ganz anders sind als in der freien Wildbahn sind:

  • Nerds die offenherzig sind und sich komplett wohl fühlen
  • Absolut geschleckt saubere Toiletten (wohl gemerkt bei einem Event mit >10000 Besuchern)
  • Kein Abfall
  • Es stehen mehrere 1000 Euro an Equipment auf jedem Tisch und keiner denkt auch nur dran, irgendwas weg zu sperren oder mit zu nehmen, wenn sie ins Hotel gehen. Hier wird einfach nichts geklaut.
  • Kein Pfand und Wasser für 1 Euro. Richtig gut!
  • Ich hab mich früher immer gewundert warum es so wenig Fotos vom Congress gibt. Das liegt einfach daran: Jeder wird vorher gefragt ob ein Foto gemacht werden darf. Kamerateams von ARD und Co haben immer einen Presse-Engel mit dabei der dafür sorgt, dass Congressteilnehmer vorher gefragt werden ob sie fotografiert werden wollen.

DL;DR: Supergeiler Kongress auch für Nicht-So-Nerds. Ich bin nächstes Jahr defintiv wieder dabei.

Hier noch ein paar Fotos. Ich habe zwar immer gefragt ob es OK ist, und alle Gesichter unkenntlich gemacht, wer sich trotzdem an einem Foto gestört fühlt, einfach eine Mail an mich und es fliegt raus :).

Wie wehre ich mich gegen Werbepost am Beispiel kaffee-partner.de

Halli Leute,

wenn man ein Unternehmen gründet kommt man schnell in diverse Verzeichnisse und kann sich bald vor Werbepost nicht mehr retten. Aber auch privat kommt oft viel Unerwünschtes. Ich möchte euch einige Mittel vorstellen, wie ihr euch aktiv dagegen wehren könnt. Das Ganze geht natürlich am Besten an einem Beispiel und ich habe hierzu die besonders hartnäckige Firma „Kaffee Partner“ gewählt. Zunächst aber erst mal ein paar allgemeine Punkte.

Wie kann ich mich gegen unverwünschte Werbepost wehren?

1. Eintragen in die Robinson-Liste

Die Robinsonliste ist eine Schutzliste, in die sich jeder eintragen kann. Seriöse Firmen prüfen, bevor sie Werbepost verschicken, ob die Adresse hier eingetragen ist. Ist dies der Fall, wird die Werbepost nicht versandt. Natürlich halten sich nicht alle Firmen an die Liste, aber die Werbeflut wird enorm verkleinert.

Der Eintrag in die Robinsonliste geht über die Website: www.robinsonliste.de

2. Aktiv die Weiternutzung der Daten verbieten und die Löschung von Personenbezogenen Daten verlangen

Die Werbepost einfach weg zu werfen ist der falsche Weg. Klar geht es schnell, aber wenn man sich nicht wehrt, wird die Werbeflut nur größer und größer. Jeder deutsche Staatsbürger hat das Recht, die Lösung seiner Daten zu verlangen und darf natürlich auch die weitere Nutzung untersagen. Hierzu gibt es verschiedene Blankos im Internet. Ich habe mich an Folgendem orientiert:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrer Kundendatei sind personenbezogene Daten meine Person betreffend gespeichert. Für den Fall einer Weiterveräußerung dieser Daten widerrufe ich meine Einwilligung in die Nutzung, Speicherung und Weitergabe und fordere Sie auf, gemäß § 35 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) alle Daten, die Sie von mir gespeichert haben, unverzüglich zu löschen.

Ich bitte Sie, dafür zu sorgen, dass die Löschung auch von den Stellen durchgeführt wird, denen Sie meine Daten übermittelt haben, insbesondere auch von Unternehmen, die Daten in Ihrem Auftrag verarbeiten.

Bitte bestätigen Sie mir kurz die Berücksichtigung meines Widerrufs und den umfänglichen Vollzug der Datenlöschung.I ch setze Ihnen zur Erfüllung meiner Forderungen eine Frist bis zum [Eine Frist von 2 Wochen ab Zusendung der Unterlassungserkläurng]. Sollten Sie dieses Schreiben ignorieren, werde ich mich an den zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten wenden. Außerdem behalte ich mir weitere rechtliche Schritte vor.

Diesen Text in euren Briefkopf packen, unterschreiben und per Post oder Fax an die Firma senden. Beides sind rechtssichere Wege und beim Fax habt ihr sogar noch den Vorteil einer Sende-/Empfangsbestätigung.

3. Selbst Daten sammeln

Für die spätere Beweisführung ist es besonders wichtig, dass ihr alle Schreiben und Briefumschläge aufhebt. Also, das Schreiben an sich und sogar das Kuvert in dem es euch zugesandt wurde. Auch das Schreiben, das ihr an die Firma sendet ist wichtig, sowie jeglicher sonstige Schriftverkehr.

Ihr werdet euch jetzt fragen, warum man diesen Aufwand treiben muss, aber wenn gar nichts mehr hilft kann man sich auch an den Datenschutzbeauftragten wenden oder weitere rechtliche Schritte einleiten und dann ist der Schriftwechsel Gold wert.

4. Den Landesbeauftragten für Datenschutz einschalten

Wenn alles nichts hilft und ihr trotz Unterlassungserklärung weiter Post erhaltet, empfehle ich euch den „sanften rechtlichen Weg“. Wer hätte es geglaubt, aber jedes Bundesland hat einen eigenen Beauftragten für Datenschutz. Die sind genau für sowas zuständig und der Ablauf ist ziemlich einfach. Sucht euch zunächst den richtigen Datenschutzbeauftragten raus. Es ist immer der Beauftragte des Bundeslandes zuständig, in welchem die Werbefirma sitzt (im Fall Kaffee-Partner, Osnabrück z.B. Niedersachsen). Eine Liste der Beauftragten ist hier zu finden: https://www.datenschutz-bayern.de/ (Menüpunkt „Zuständigkeiten“). Dann einfach eine Email mit einer kurzen Fallbeschreibung an die richtige Stelle senden und fertig ist das Ganze.

Ich habe leider noch keine Erfahrungen, in wiefern man hier dann Antwort erhält, was unternommen wurde oder was man noch machen kann. Ich werde euch aber im aktuellen Fall Kaffee Partner auf dem laufenden halten.

Der Fall Kaffee-Partner

Ich habe euch nun ein paar Tricks gezeigt wie man sich gegen lästige Werbefirmen wehren kann. Ein besonders hartnäckiger Fall ist Kaffee-Partner.de und ich möchte euch kurz zeigen, was ich unternommen habe.

Kaffee-Partner vertreibt Vollautomaten, Leihverträge und Leasingzeugsel rund um Kaffee und sitzt in Osnabrück. Da ich keinen Kaffee trinke, ist das für mich eher uninteressante Werbung und ich habe der Zustellung zu 100% nicht zugesagt.

14.12.2013 – Erste Werbebotschaft

Kaffee Partner unerwünschte Werbung Kaffee Partner unerwünschte Werbung

Ich habe von „Kaffee Partner“ per Post direkt an mich einen Werbeflyer
erhalten. Die Adresse war „Timo Schindler, Hard- und Softwarehandel…“. Ich habe diesen Firmennamen lediglich bei der Gewerbeanmeldung verwendet. Die Daten sind offenbar
aus dem Register entnommen worden. Die Werbung ist total toll personalisiert und ich fühle mich natürlich sofort angesprochen und bin interessiert….. nicht.

15.12.2013 – Aufforderung zur Löschung meiner Daten

Schreiben für Kaffee Partner

Ich habe mir schon ein hübsches Blanko zurecht gelegt und investiere gerne das Porto. Bei den meisten Firmen klappt das super und die lästige Werbung war einmal. Gesagt getan, die Firma Kaffee-Partner hat Post von mir erhalten und wurde über meinen Widerruf der Einwilligung (die ich nie gegeben habe) und Löschung meiner personenbezogenen Daten informiert bzw. aufgefordert. Der Text stammt von einem Blanko und darf gerne von jedem weiter verwendet werden.

23.05.2014 – Zweite Werbebotschaft

Kaffee Partner unerwünschte Werbung Kaffee Partner unerwünschte Werbung

 

kaffee-partner6

Wieder habe ich Post von „Kaffee Partner“ erhalten. Aber hey, sie haben diesmal immerhin hübsches Hochglanzpapier verwendet. Am Schreiben selbst hat sich aber nichts geändert. Ich hab euch auch mal den Kuvert eingescannt. „Infopost“ ist aber ein schöner Name für Spam… Offenbar hat also meine Aufforderung nichts gebracht.

26.05.2014 – Landesdatenschutzbeauftragter ist eingeschaltet

Nach einem sehr netten Telefonat mit dem bayrischen und niedersächsischen Leuten für Datenschutz habe ich, wie oben beschreiben, eine Email mit allen Daten an die richtige Stelle geschickt. Nun heißt es mal abwarten, was weiter passiert. Ich werde euch mit Updates auf dem Laufenden halten.

Fazit – Bringt das überhaupt was?

Ich praktiziere diese „Techniken“ nun schon seit etwa einem Jahr und muss sagen, das sich die Flut der Werbepost deutlich verringert hat. Lediglich ein paar hartnäckige Fälle sind dabei. Von manchen erhält man sogar sehr nette „Entschuldigungsschreiben“ und wird informiert, das sowas ja natürlich nicht mehr passiert. Hier ein Beispiel von Daimler:

daimler1 daimler2Der Fall kaffee-partner.de zeigt aber auch, das es einige lästige und nervige Amateur-Vereine gibt, die sich nicht an geltendes Recht halten. Diesen kann man nur auf den Schlips treten, in dem man sich wehrt. In diesem Sinne: Happy Brief-schreibing ;).

 

Dovecot 2 mit Postfix auf Debian 7 Wheezy installieren und konfigurieren

Dies ist der Dritte Teil der Postfix Konfiguration. In den ersten zwei Teilen habe ich gezeigt wie man Postfix auf Debian 7 Wheezy mit TLS und IPv6 installiert und dazu den Spamassassin mit Postfix konfiguriert. Nun möchte ich zeigen wie man lokale Emailpostfächer erstellt (also keine reinen Weiterleitungen) und wie man mit IMAP bzw. SMTP darauf zugreifen kann.

Dovecot installieren

In diesem Beispiel wollen wir vollkommen auf POP3 verzichten, daher installieren wir nur die nötigen Pakete für IMAP.

aptitude install dovecot-core dovecot-imapd

Postfix informieren, das Dovecot installiert wird

Wir müssen Postfix noch mitteilen das wir nun Dovecot verwenden. Folgendes muss in der Datei /etc/postfix/main.cf geändert werden:

smtpd_sasl_type = dovecot
smtpd_sasl_path = private/auth
smtpd_recipient_restrictions = permit_mynetworks, permit_sasl_authenticated, reject_unauth_destination
home_mailbox = Maildir/

Mit dieser Konfiguration werden die Emails im Homeverzeichnis des jeweiligen lokalen Benutzers abgelegt. Da ich die Emailadressen virtuell mappe (siehe Postfix installieren und konfigurieren) muss ich Postfix auch mitteilen, an welches Lokale Konto ausgeliefert werden soll. Ein Beispiel könnte wie folgt aussehen:

#################################
#                               #
#         examia.de             #
#                               #
#################################
examia.de                                        DOMAIN
[email protected]                             [email protected]
[email protected]                            [email protected]
[email protected]                            [email protected]
[email protected]                                 [email protected]
[email protected]                                  [email protected]

Mit diesem Setting werden [email protected], [email protected], [email protected] [email protected] auf [email protected] umgeleitet und [email protected] wird an das lokale Emailkonto des Benutzers mail_examia.de zugestellt.

Dovecot konfigurieren

Nun folgt noch die Konfiguration von Dovecot, ohne die man keinen Spaß haben wird. Die Konfiguration ist in mehrere Dateien aufgeteilt.

TLS einrichten bzw. Verbindungssicherheit festlegen

Zunächst muss die Datei /etc/dovecot/conf.d/10-ssl.conf bearbeitet werden.

# SSL/TLS support: yes, no, required. <doc/wiki/SSL.txt>
ssl = yes

# PEM encoded X.509 SSL/TLS certificate and private key. They're opened before
# dropping root privileges, so keep the key file unreadable by anyone but
# root. Included doc/mkcert.sh can be used to easily generate self-signed
# certificate, just make sure to update the domains in dovecot-openssl.cnf
ssl_cert =

In dieser Konfiguration verwende ich die selben Zertifikate wie bereits auch schon bei postfix. Wie diese Zertifikate erstellt werden können, siehe <a title="Postfix mit TLS und IPv6 auf Debian 7 Wheezy installieren und konfigurieren" href="https://www.timoschindler.de/postfix-mit-tls-und-ipv6-auf-debian-7-wheezy-installieren-und-konfigurieren/">Postfix installieren und einrichten</a>.

Anschließend ist die Datei /etc/dovecot/conf.d/10-auth.conf zu bearbeiten.

# Disable LOGIN command and all other plaintext authentications unless
# SSL/TLS is used (LOGINDISABLED capability). Note that if the remote IP
# matches the local IP (ie. you're connecting from the same computer), the
# connection is considered secure and plaintext authentication is allowed.
disable_plaintext_auth = yes

So stellen wir sicher, das ein Login mit Plaintextpasswort nicht möglich ist, außer man verwendet eine verschlüsselte Verbindung. Warum dies nötig ist, brauche ich denke ich nicht erklären.

IMAP-Konfiguration ändern

In dieser Konfiguration werden die Mails immer im Homeverzeichnis des jeweiligen Benutzers gespeichert. Damit auch IMAP dort gespeichert wird, muss /etc/dovecot/conf.d/10-mail.conf wie folgt bearbeitet werden.

mail_location = maildir:~/Maildir

Das wars auch schon mit der Konfiguration. Nun muss lediglich Dovecot neugestartet werden und alles sollte funktionieren. Die Logausgabe von Dovecot erfolgt in /var/log/mail.info. Sollte etwas nicht klappen, kann hier nach der Ursache geforscht werden.

/etc/init.d/dovecot restart

Neues lokales Emailkonto erstellen

Damit wir aber auch Emails auf eine lokale Adresse bekommen können, müssen wir zunächst einen Benutzer ohne Shell erstellen und ein Passwort vergeben. Anschließend muss die Adresse noch bei Postfix registriert werden und wir sind fertig und Mails werden auf das lokale Emailkonto zugestellt.

User anlegen

Ein User ist mit wenigen Handgriffen erstellt. Zusätzlich muss noch der Ordner erstellt werden und die richtigen Rechte vergeben werden.

useradd -s /usr/sbin/nologin mail_domain.de
passwd mail_domain.de
mkdir /home/mail_domain.de
chown -R mail_domain.de:mail_domain.de /home/mail_domain.de

Mit diesen Befehlen haben wir alles nötige erledigt. Die Befehle sollten selbsterklärend sein. Ab diesem Zeitpunkt kann man sich bereits z.B. mit Thunderbird zu seinem lokalen Konto verbinden. Wie die Logindaten aussehen, zeige ich weiter unten.

Konfiguration bei Thunderbird

In Kürze: Was tun bei einer neuen Emailadresse

Diese Anleitung setzt voraus, das ihr den Postfix und Dovecot so konfiguriert habt, wie in diesen Anleitungen.

  1. Domain in /etc/postfix/virtual/domains hinzufügen
  2. Emailadressen in /etc/postfix/virtual/addresses konfigurieren
  3. Postmap erstellen: postmap /etc/postfix/virtual/addresses
  4. Benutzer hinzufügen: useradd -s /usr/sbin/nologin mail_domain.de
  5. Passwort hinzfügen: passwd mail_domain.de
  6. Home-Verzeichnis erstellen: mkdir /home/mail_domain.de
  7. Rechte vergeben: chown -R mail_domain.de:mail_domain.de /home/mail_domain.de
  8. Konto bei Thunderbird einfügen
  9. Email-Adressen testen
  10. Fertig 🙂

Postfix mit TLS und IPv6 auf Debian 7 Wheezy installieren und konfigurieren

Halli Leute! Vielleicht habt ihr es schon gemerkt, dass ich mir einen neuen Server einrichte ,denn heute gibts ne Anleitung, wie ich mir Postfix mit Spamassasin und Procmail einrichte, damit mein Mailserver nicht mehr so mit Spam überschüttet wird.

Voraussetzungen

Diese Anleitung ist für Debian 7 Wheezy geschrieben, sollte aber auch auf anderen Debian basierten Systemen funktionieren. Standardmäßig ist exim als Mailserver installiert. Die Installation von Postfix wird diesen automatisch entfernen, da ein Server keine zwei Mailserver haben darf. Für die Anleitung wird ein Root-Zugriff benötigt. Als Editor verwende ich vim (das darf euch aber reichlich egal sein ;)). Grundverständnisse von Konsole und das Bearbeiten von Dateien setzte ich aus gegeben voraus.

Der Server beherbergt verschiedene Domains und Webseiten und verschiedenste Postfächer und Weiterleitungen.

Postfix

Postfix ist ein mächtiger Mailserver der unsere Postfächer und Domains verwaltet. Weitere Informationen über Postfix sind hier zu finden: Wikipediaeintrag zu Postfix.

Ich habe mich für Postfix entschieden, da dies der quasi Standard bei Linux-Maschinen ist. Ich bin mir sicher, es gibt viele schöne Alternativen, aber ich habe mich bereits sehr an Postfix gewöhnt.

Postfix Installation

Zunächst müssen wir uns natürlich erst mal Postfix installieren und konfigurieren.

aptitude install postfix

Postfix wird installiert und eine Installationsprozedur wird gestartet. Zunächst soll man den Typ der Mailkonfiguration wählen:

  • No configuration
  • Internet Site
  • Internet with smarthost
  • Satelite system
  • Local only

Wir wählen natürlich „Internet Site“. Anschließend fragt die Installation welches unser mail name ist. Dies ist in der Regel eine Domain. Da wir aber mehrere Domains mit dem Server abhandeln wollen, setzten wir hier eine Defaultadresse (sucht euch eine eurer Domains aus). Das wars auch schon mit der Installation.

Postfix konfiguration

Zunächst muss festgelegt werden, für welche Domains Emails akzeptiert werden sollen. Ich verwalte dies über eine extra Datei. Dazu erstellen wir zunächst einen Ordner und dann die entsprechende Datei:

mkdir /etc/postfix/virtual/
vim /etc/postfix/virtual/domains

In der Datei sollte eine Liste von Domains stehen, für die der Mailserver Mails akzeptieren soll. Beispielsweise also etwas wie das:

domain1.net
domain1.de
domain2.de
domain3.com

Nun müssen wir eine Datei anelgen, in dem die Emailweiterleitungen bzw. Konten verwaltet werden.

vim /etc/postfix/virtual/addresses

Eine Beispielkonfiguration könnte wie folgt aussehen:

#################################
#                               #
#          domain1.de           #
#                               #
#################################
domain1.de                       DOMAIN
@domain1.de                      [email protected]
[email protected]in1.de                  [email protected]
[email protected]                  [email protected]

Die Bedeutung der Konfiguration:

  • # : Dies ist ein stink normaler Kommentar, damit man sich in seiner Konfiguration auch ein bisschen zurechtfindet.
  • domain1.de DOMAIN : Dies legt die Domain fest. Für jede Domain die berücksichtigt werden soll, muss ein solcher Identifyer in der Konfiguration vorhanden sein.
  • @domain1.de : Diese Zeile würde alle Emails an die Emailadresse [email protected] weiterleiten. Dies ist, wie die Email schon sagt nicht wirklich empfehlenswert, da das ein hohes Spamaufkommen provoziert.
  • [email protected] wird an die Adresse [email protected] weitergeleitet
  • [email protected] wird an das lokale Emailkonto [email protected] weitergeleitet

Der Postfix weiß natürlich noch nichts von unseren neu erstellten Dateien, deshalb müssen wir diese zunächst in der Konfigurationsdatei vermerken. Die Datei /etc/postfix/main.cf muss wie folgt verändert werden:

mydestination = somedomain.de, localhost.localdomain, localhost, /etc/postfix/virtual/domains
virtual_maps = hash:/etc/postfix/virtual/addresses

Der Eintrag mydestination sollte bereits vorhanden sein. virtual_maps musste ich bei mir erst erstellen. Nun weiß Postfix schon einmal über unsere Konfiugrationsdateien Bescheid. Nun müssen wir aber noch zwei Befehle ausführen:

postmap /etc/postfix/virtual/addresses
/etc/init.d/postfix reload

Der erste Befehl macht die Adressen in der Datei „addresses“ für postfix verfügbar. Dieser Befehl muss bei jeder Änderung durchgeführt werden! Schreibt euch diesen Befehl am besten gleich in einen Kommentar in die Datei „addresses“ mit rein, damit ihr ihn nicht vergesst. Der zweite Befehl startet den Postfix-Mailserver neu und macht die Änderungen an der Konfiguration sichtbar.

Nun sollte bereits ein Mailempfang möglich sein. Testet dies indem ihr euch selbst eine Email schickt.

Beachtet dazu immer /var/log/mail.info auf etwaige Fehler.

TLS für Postfix einrichten

Um die Kommunikation verschlüsselt ablaufen zu lassen, ist eine TLS-Verschlüsselung dringend zu empfehlen. Es gibt kostenlose Zertifikate, so z.B. von www.startssl.com. Diese sind gültig und werden von nahezu jedem Client angenommen. Dazu müsst ihr euch zunächst einen Account bei startssl.com einrichten. Lasst euch nicht von dem überaus hässlichen Design abschrecken. startssl.com bietet einen kostenlosen Service, der einfach nur Gold wert ist.

Wenn ihr einen Account habt, müsst ihr zunächst die Domain eures Mailservers validieren. Dazu einfach im Usermenü auf „Validation Wizzard“ klicken und anschließend „Domain Name Validation“. Füllt nun alles aus und lasst euch eine Email zuschicken (dazu müsst ihr die angezeigte Email natürlich zunächst in eure /etc/postfix/virtual/addresses eintragen).

Nachdem die Validierung erfolgt ist, klickt auf „Certificate Wizzard“ und wählt anschließend „Web-Server Validation“ aus. Der erste Schritt kann übersprungen werden, da wir uns unser eigenes Zertifikat erstellen:

mkdir /etc/postfix/certs
cd /etc/postfix/certs
openssl req -new -newkey rsa:4048 -nodes -keyout private.key -out website.de.csr
chmod 400 private.key

Mit dem ersten Befehl erstellt ihr zunächst ein neues Verzeichnis für die Zertifikate. Anschließend wechseln wir in dieses Verzeichnis mit „cd“. Nun erstellen wir uns einen eigenen privaten Schlüssel und gleichzeitig auch ein csr (Request-Zertifikat für startssl.com). Ihr werdet einige Dinge gefragt, füllt diese so gut wie möglich aus. Die optionalen Angaben können ausgelassen werden. Einzig bei „Common Name“ müsst ihr die Domain des Mailservers eintragen. Mit dem letzten Befehl ändern wir die rechte des privaten Schlüssels. Sichert diesen und stellt außerdem sicher, dass niemand in den Besitz dieses Schlüssels gerät!

Bei Startssl solltet ihr euch nun bei dem Schritt „Submit Certificate Request“ befinden. Öffnet die Date „website.de.csr“ und kopiert den Inhalt in das Textfeld.

Folgt nun den Schritten bis ihr euer Zertifikat in einem Textfeld angezeigt bekommt. Kopiert dieses und erstellt auf eurem Server im Verzeichnis certs die Datei „website.de.crt“ und kopiert den kompletten Inhalt in diese Datei und speichert diese.

Nun laden wir mit dem Befehl

wget --no-check-certificate https://www.startssl.com/certs/ca-bundle.pem -O startssl-ca-bundle.pem

das Zertifikatbundel von startssl herunter. Damit sagen wir unserem Server, das wir Startssl vertrauen. Führt diesen Befehl wieder im certs-Ordner aus.

Nun müssen wir der Konfiguration von Postfix nur noch die Zertifikatdaten geben. Die Konfiguration ist manchmal etwas anders, hier gibt es jetzt mal meine, damit ihr vergleichen könnt (die Konfiguration ist wieder in der main.cf).

# TLS parameters
# See /usr/share/doc/postfix/TLS_README.gz in the postfix-doc package for
# information on enabling SSL in the smtp client.
smtpd_tls_auth_only = no
smtp_use_tls = yes
smtpd_use_tls = yes
smtp_tls_note_starttls_offer = yes
smtpd_tls_key_file = /etc/postfix/certs/private.key
smtpd_tls_cert_file = /etc/postfix/certs/website.de.crt
smtpd_tls_CAfile = /etc/postfix/certs/startssl-ca-bundle.pem
smtp_tls_CAfile = $smtpd_tls_CAfile
smtpd_tls_loglevel = 1
smtpd_tls_received_header = yes
smtpd_tls_session_cache_timeout = 3600s
tls_random_source = dev:/dev/urandom

Es ist geschafft. Ab hier funktioniert schon mal der Postfix für den Mailversand. Alle weiteren Schritte sind nun nicht mehr zwingend erforderlich, werden jedoch dringend empfohlen!

Postfix abhärten

Um das System ein wenig widerstandsfähiger gegen Spam zu machen, hier ein paar kleine Einstellungen, die ihr in die main.cf eintragen könnt. Bitte testet dann aber den Mailversand, ob noch alles korrekt funktioniert. Die Doku dazu findet ihr hier: Postfix Doku

smtpd_sasl_auth_enable = yes
smtpd_sasl_security_options = noanonymous
broken_sasl_auth_clients = yes
smtpd_recipient_restrictions = permit_sasl_authenticated, permit_mynetworks, reject_unauth_destination
smtpd_helo_restrictions = reject_invalid_helo_hostname, reject_non_fqdn_helo_hostname, reject_unknown_helo_hostname

Postfix IPv6 fähig machen

Tja, ich glaube, ich brauche euch nicht erklären, warum es langsam echt nötig wird, die Server für IPv6 vorzubereiten. Für diese Anleitung wird vorausgesetzt, dass euer Server bereits IPV6 kann. Vergesst auch nicht, den DNS-Eintrag eurer Domain richtig einzustellen. Dem Mailserver bringen wir das Ganze dann auch noch bei :).

Um den Mailserver richtig zu konfigurieren ist eigentlich nicht viel nötig. Es reicht folgender Eintrag:

inet_protocols = all
smtp_bind_address6 = 2a01:4f8:202:5028::2

Mit „inet_protocols“ legt ihr fest, dass auch IPv6 akzeptiert werden soll. Mit dem Eintrag „smtp_bind_address6“ legt ihr die IPv6-Adresse des Mailservers fest. Dieser Eintrag sollte mit dem Eintrag im DNS-Record übereinstimmen. Um zu testen, ob alles klappt, könnt ihr temporär „inet_protocols = ipv6“ einstellen und eine Email an eine @gmail.com-Adresse schicken. Bei Gmail bin ich mir sicher, dass diese auch IPv6 akzeptieren. Schaut auch immer wieder ins Logfile. Kommt die Mail an, hat alles geklappt und euer Server ist richtig konfiguriert. Stellt anschließend wieder auf „all“ um. Es ist zwingend notwendig, den Mailserver neu zu starten, nachdem das Protokoll geändert wurde. Ein Reload ist nicht ausreichend.

Zusammenfassung

Postfix ist soweit eingerichtet. Je nach Umfang hat man damit schon wirklich viel zu tun, aber die Einstellung lohnt sich auf jeden Fall. Beim Schreiben der Anleitung hab ich die Erfahrung gemacht, dass an diversen anderen Stellen noch weitere Einstellungen gemacht werden müssen. So muss z.B. der DNS-Server umgestellt werden. Wie dieser eingerichtet wird, werde ich an einer anderen Stelle noch weiter erläutern.

Auch die Installation von Spamassassin und Procmail werde ich in einem anderen Beitrag verwursten. Wie dies geht könnt ihr im Beitrag Spamassassin für Postfix auf Debian 7 einrichten nachlesen.

Vorlage für Bachelor- und Master-Arbeit (mit LyX bzw. LaTeX)

In diesem Artikel möchte ich euch beschreiben wie ihr einfach und schnell ein passables Layout für eure Bachelorarbeit hinkriegt. Da ich an der OTH Regensburg studiere ist dies am Beispiel der OTH Regensburg, Logo und Hochschulname kann natürlich ausgetauscht werden.

Hinweis: Ich studiere nicht mehr an der OTH und die Vorlage ist ein wenig veraltet. Die TeX-Vorlage ist mit Vorsicht zu genießen, da diese Vorlage aus der LyX-Vorlage erstellt wurde und LyX sauberes TeX nur selten umsetzt.

Was zur Hölle ist LyX?

Am Anfang jeder Arbeit stellt sich für viele die Frage: Mit welchem Programm schreibe ich meine Arbeit am Besten? Die meisten werden sich auch gar nicht mit dieser Frage auseinander setzten und gleich auf Word setzten. LyX bzw. LateX bietet hier eine gelungene Alternative mit der Dokumente einfach schöner werden.

Viele haben vielleicht schon einmal etwas von LaTeX gehört,  die „Programmiersprache für Dokumente“. Diese ist unheimlich komplex, aber dafür auch unheimlich fortschrittlich und mächtig. LyX ist ein Editor der diese Sprache nimmt und in einen schönen Editor packt. Man muss also nicht Codezeile um Codezeile programmieren, sondern hat einen komfortablen Editor mit dem einfach und schnell Dokumente erstellt werden können.

Was kann LyX was Microsoft Word nicht kann?

Achtung diese Aufzählung ist sicher nicht vollständig und Microsoft Word kann das sicher auch alles, aber die Funktionen sind meist total versteckt und kompliziert. LaTeX wird bereits seit mehreren Jahrzehnten zum schreiben von Büchern und wissenschaftlichen Arbeiten eingesetzt und zeigt daher einige Vorteile die man bei Word vermisst.

  1. Im Text auf Bilder und Tabellen verweisen: In LyX kann man einfach „Marken“ setzen und auf diese im Text referenzieren. LyX kümmert sich dabei automatisch um die Nummerierung, selbst wenn man noch was neues einfügt oder ganze Kapitel einfach verschiebt.
  2. Inhaltsverzeichnis automatisch erstellen: LyX erstellt viele Verzeichnisse vollautomatisch. Dazu gehören das Inhaltsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Tabellenverzeichnis, ….
  3. Einfaches erstellen von Literaturverzeichnissen: Das Literaturverzeichnis wird automatisch erstellt und beinhaltet (auf Wunsch) nur Inhalte die auch wirklich im Text genannt sind. Fällt also ein Zitat raus, wird das auch im Inhaltsverzeichnis gelöscht.
  4. Es sieht einfach besser aus: Ich kann nicht genau sagen was es ist, aber ein LaTeX bzw. LyX Dokument sieht einfach besser aus. Alles ist stimmig und schön. Am Besten beschreibt es dieser Comic (siehe LATEX).

Was brauch ich alles um diese Vorlage zu nutzen?

Einen PDF Reader

Da LyX das fertige Dokument als PDF ausgibt muss ein PDF-Reader installiert werden. Ich empfehle den Acrobat Reader, dieser sollte aber wohl auf jedem Rechner schon installiert sein.

(Optional) Ein Programm für Vektorgrafiken

Wenn ihr Grafiken und Diagramme als SVG (Vektorgrafik) speichern wollt, weil das eine bessere Druckqualität bietet, müsst ihr VOR der Installation von LyX noch das freie Vektorgrafik-Programm Inkscape installieren. Ihr müsst das Programm vorher installieren, weil LyX Inkscape benutzt um Vektorgrafiken darzustellen. Dadurch habt ihr später im PDF dann auch eine Vektorgrafik und keine Pixelgrafik.

Das Programm LyX

Für das Erstellen und Bearbeiten der Arbeit benötigt ihr jetzt natürlich noch LyX. Für Windowsbenutzer empfehle ich das Bundle herunterzuladen, da hier gleich MikTeX mit dabei ist. Für Linuxbenutzer einfach über den Paketmanager installieren. Kleiner Tipp bei der Installation von MikTex. Wenn er euch fragt, wie ihr fehlende Pakete installieren wollt wählt nicht „Ask first“ sondern „Insall without asking“ (oder so ähnlich ^^).

Ein Literaturverwaltungsprogramm

Wenn ihr auch ein Literaturverzeichnis mit angeben wollt, empfehle ich euch für das Bearbeiten der Literaturdatenbank das freie Literaturverwaltungsprogramm JabRef.

Das klingt aufs erste jetzt viel, aber im Normalfall habt ihr nur mit 2 oder 3 dieser Programme wirklich was zu tun.

Wie sieht die Vorlage eigentlich aus?

Natürlich ist das nicht die offizielle Vorlage, aber ich habe jetzt schon zwei Diplomarbeiten, zwei Praxisberichte, ein Paper und eine Bachelorarbeit mit dieser Vorlage geschrieben und bis jetzt war noch jeder zufrieden.  Damit ihr euch aber nicht die Katze im Sack kauft, hier ein paar hübsche Bildchen vom fertigen PDF.

Das Deckblatt

Einfach aber effizient das Deckblatt für die OTH Regensburg (das Logo und die Überschrift kann natürlich nach belieben angepasst werden). Das ist nur ein Vorschlag.  Die Gestaltung des Layouts ist relativ einfach.

Deckblatt der Beispiel-BA

Deckblatt der Beispiel-BA

Das Inhaltsverzeichnis

Dieses wird natürlich automatisch von LyX erstellt. Ihr müsst euch eigentlich um nichts mehr kümmern.Das Inhaltsverzeichnis (wird natürlich automatisch erstellt)

Das Inhaltsverzeichnis (wird natürlich automatisch erstellt)

Der Fließtext

In diesem Screenshot seht ihr gleich mal wie Kapitel, Abschnitte und Unterabschnitte aussehen mit ein bisschen Fließtext außen rum. Ich habe versucht alles im Dokument selbst zu beschreiben. Dort steht also direkt drin wie ihr Bilder einfügt etc.

Ein Beispiel für Fließtext in der BA

Ein Beispiel für Fließtext in der BA

Beispiel für Bilder in der Arbeit

Ein wichtiger Teil der Arbeit sind natürlich die Bilder und wie diese darin verarbeitet werden.

Beispiel für Bilder in der Bacheloar Arbeit

Beispiel für Bilder in der Bacheloar Arbeit

Und am Ende natürlich noch das Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis ist nach DIN 1505-2 erstellt. Die Verwaltung erfolgt mit dem bereits erwähnten Programm JabRef.

Das Literaturverzeichnis der BA nach DIN 1505-2

Das Literaturverzeichnis der BA nach DIN 1505-2

Etwas spezieller: Programmcode

Da ich selbst gerade Informatik studiere, darf der Programmcode natürlich nicht fehlen. Einen Screenshot habe ich nicht beigefügt, ihr könnt euch im PDF selbst davon überzeugen.

Da die Geschichte doch etwas ausführlicher ist, habe ich einen eigenen Beitrag dazu verfasst: Programmcode in Lyx und Latex sauber darstellen

Download

Die Vorlage könnt ihr einfach so verwenden. Ihr müsst weder den Autor noch die Quelle nennen, aber wenn ihr anderen davon erzählt, würde ich mich natürlich freuen. Das verwendete Bild steht unter Public Domain Lizenz. Das Logo der OTH Regensburg ist natürlich Copygewritet und darf nicht einfach so verwendet werden. Wenn ihr OTH Student seid, kann da natürlich keiner was sagen ;).

Die komplette Vorlage als ZIP (neue Version v4)

Bachelor Thesis – Template in English (new Version v4)

Die komplette Vorlage als PDF

Am Ende eine Bitte

Ich bin mir sicher, dass sich noch der ein oder andere Fehler eingeschlichen hat. Wenn ihr also einen findet, schreibt hier einfach einen Kommentar. Wenn ihr einen Verbesserungsvorschlag oder eine Anregung habt, lasst es mich wissen. Ich helfe gerne weiter. In diesem Sinne viel Erfolg beim schreiben der Arbeit.

Nachtrag 03.02.2014

Danke an Venti für das Finden des kleinen Schönheitsfehlers. Das Tabellenverzeichnis und Abbildungsverzeichnis hat als Seitennumerierung arabische Zahlen. Da beide Listen aber noch zum Inhaltsverzeichnis gehören, sollten hier römlische Zahlen verwendet werden. Wie das gemacht wird, ist auf folgendem Screenshot zu sehen:

Lyx Screenshot für richtige Seitenzahlen im Inhaltsverzeichnis

Folgender Code sollte vor das Abbildungsverzeichnis:

\pagenumbering{roman}
\setcounter{page}{7}

Die erste Zeile setzt das Pagenumbering auf roman (Römische Zahlen). Die zweite Zeile setzt die richtige Seitenzahl. Hier muss leider manuell die richtige Seitenzahl gesetzt werden. Ich habe noch keine komfortable Lösung gefunden. Ich hoffe ich vergesse das am Ende meiner Arbeit nicht ;).

\pagenumbering{arabic}

Dieser Text stellt wieder auf Arabische-Seitenzahlen um.

Nachtrag 27.02.2014

Mir ist aufgefallen, dass zwischen Tabelle und Untertitel viel zu wenig platz ist. Einfach folgendes in den Latex-Vorspann und das Problem ist gegessen:

% Mehr Platz zwischen Tabelle und Untertitel
\usepackage{caption}
\captionsetup[table]{skip=10pt}

Außerdem hab ich den Randabstand nach unten auf 3,5 cm erhöht, dies sieht in der gedruckten Form deutlich besser aus.

Nachtrag 12.05.2014

Ich habe nun die Änderungen aus den beiden anderen Nachträgen in das Dokument eingefügt. Es gibt jetzt auch eine Englische Version und Latex-Dokumente wurden hinzugefügt.

Nachtrag 11.10.2014

Vielen Dank für die vielen Kommentare. Es ist aufgefallen, dass die falsche Seitenzahl für das Literaturverzeichnis angezeigt wird. Dies wird damit gelöst, dass vor dem Literaturverzeichnis folgender Code geschrieben wird:

% Dieser Code ist noetig, da sonst die falsche Seitenzahl im Inhaltsverzeichnis angezeigt wird
\clearpage
\phantomsection

Zusätzlich wird jetzt auch noch der Glossar im Inhaltsverzeichnis angezeigt. Dies wird erreicht mit folgendem Code vor der Nomenklatur:

% Dieser Code ist noetig, da sonst die falsche Seitenzahl im Inhaltsverzeichnis angezeigt wird
\clearpage
\phantomsection
% Die folgende Zeile sorgt dafuer, dass der Glossar im Inhaltsverzeichnis angezeigt wird.
\addcontentsline{toc}{chapter}{Glossar}

Ich habe die Vorlage entsprechend angepasst.

Nachtrag 25.02.2015

Dank der vielen Kommentare sind zwei kleine Fehler entdeckt worden (siehe Kommentar: https://www.timoschindler.de/vorlage-fuer-bachelor-und-master-arbeit-mit-lyx-bzw-latex/#comment-1431 )

Der Fehler wurde behoben und die Vorlagen entsprechend angepasst.

Update 11.03.2016

Ich möchte mich bei allen wirklich bedanken. Es gibt viel Zuspruch und viele neue Infos dazu kommen. Als Dank würde ich mich natürlich mega freuen, wenn ihr das ein oder andere Teil über diesen Amazon Link kaufen könntet. Dadurch bleibt ein kleiner Prozentsatz bei mir hängen und der Server lässt sich einfacher bezahlen.

Bauhaus Mitarbeiter verkörpern das völlige Fehlen von Kompetenz, Hilfsbereitschaft und Interesse in einer Person

Ich möchte mich gleich mal im Voraus für meine ausfallenden Worte entschuldigen, aber das was gestern im Bauhaus passiert ist, ist einfach unter aller Sau. Ich hab die volle Kompetenz, Hilfsbereitschaft und das Interesse der Mitarbeiter des Bauhaus in Regensburg mitbekommen: Alle drei Eigenschaften sind nicht vorhanden!

Die Vorgeschichte

Ein Freund und ich sind gestern zusammen ins Bauhaus gefahren um große Rigipsplatten und sonstige Baumaterialien für den Trockenbau zu holen. Es war 19:00 Uhr und wir dachten eigentlich, dass wir in unter einer halben Stunde wieder raus sind… Die Tatsache, dass wir um 20:15 Uhr erst mit dem Einladen in den Transporter fertig waren zeigt, dass wir uns kräftig geirrt hatten.

Das Interesse

Wir sind zuerst zu den Rigipsplatten gefahren. Die Dinger sind 2,00m x 1,25m und entsprechend schwer zu hantieren. Daher erst mal zum entsprechenden Mitarbeiter der Abteilung und gefragt, ob sie so nett wären und uns die Platten mit einem Stapler oder einer anderen Transportmöglichkeit raus zu fahren…. Wie sind wir eigentlich auf die Schnappsidee gekommen überhaupt zu fragen?! Die Antwort war natürlich: „Nein. Das müssen Sie schon selber raus fahren.“

Na gut. Wir haben also die Platten auf diese „Schwerlast-Transportwägen“ geladen und haben dies aus mangelnder Erfahrung offenbar falsch gemacht, denn in der ersten Kurve ist der Wagen mitsamt aller Platten umgefallen und lag nun mitten in einem Hauptgang. Stellt euch folgende Situation vor: Ein Wagen mit zerbrochenen Plastikverkleidungen liegt begraben unter 18 Rigipsplatten so in einem Hauptgang, dass ein Vorbeikommen fast nicht mehr möglich ist. Shit!

Was macht man als erstes wenn sowas passiert ist? Unfall sichern, verletzte Personen versorgen und Hilfe holen! Die ersten zwei Punkte waren nicht nötig, also sind wir los um das Malheur einem Bauhausmitarbeiter zu melden. Der erste Mitarbeiter schaut uns blöd an, schaut sich dann den Unfallort an und sagt dann eiskalt: „Ist nicht meine Abteilung.“ dreht sich um und geht wieder. Selbiges ist uns beim zweiten Bauhausmitarbeiter passiert. Tja, also habe wir am Unfallort gewartet bis wir den „richtigen“ Mitarbeiter sehen. Und siehe da: Da kommt er schon! Und auch gleich mit einer Mülltonne im Gepäck, wahrscheinlich um die herumliegenden Kunststoffteile vom Waagen weg zu räumen. Wirklich vorbildlich! … Aber halt? Was macht der denn? Der Mitarbeiter steigt mitsamt der Mülltonne einfach über die Rigipsplatten und geht gemächlich seines Weges ohne uns auch nur eines Blickes zu würdigen.

Nach weiteren 5 Minuten und zwei weiteren Mitarbeitern, die einfach über den Wagen gestiegen sind, ohne irgendein Wort zu sagen, haben wir den Unfallort verlassen um einen neuen Wagen zu holen und die Platten umzuladen.

Die Kompetenz

Hier möchte ich nur kurz auf die Kompetenz der Mitarbeiter eingehen. In der Fachabteilung für Isolation haben wir eine passende Isolation für unsere Rigipsplatten gesucht. Unsere Vorgabe: Brandschutz, Günstig und Gut. Also erst mal Mitarbeiter fragen: „Nehmen Sie Styrodur weil da kein Wasser eindringen kann. Styropor ist nicht so gut weil die groben Poren immer Wasser einlassen. Dadurch schimmelt es leichter als Styrodur.“ Der zweite Mitarbeiter bestätigte uns dann etwas Ähnliches: „Auf keinen Fall Styrodur nehmen! Styropor ist durch die groben Poren atmungsaktiv und schimmelt nicht so leicht.“

Die Hilfsbereitschaft

Tja es ist spät geworden. Wir stehen nun um 19:55 Uhr an der Kasse mit insgesamt zwei Schwerlasttransporter und einem normalen Wagen beladen mit Holzlatten, Rigipsplatten (diesmal besser aufgeladen) und sonstigen Kleinzeug an der Kasse. Da wir zu zweit ja schlecht drei Wagen schieben können fragen ich kurz an der Kasse ob ich schon mal einen Wagen rausfahren könnte, der Freund wollte währenddessen zahlen. Die gelangweilte Frau an der Kasse: „Können Sie schon machen, Sie kommen halt dann nicht mehr rein weil wir jetzt zu machen.“ ….. Aaaaahja alles klar. Auf meine Frage ob Sie vielleicht einen Mitarbeiter zu Hilfe holen könnte, der mir nur den Wagen mit vor die Tür fährt: „Ja wenn Sie einen finden der Ihnen hilft.“

Na gut. Der Freund zahlt gerade und bleibt mit einem Wagen zurück. Ich steh mit zwei Wägen da und siehe da: Zwei Mitarbeiterinnen am Infostand die gerade quatschen. Auf meine Frage ob mir vielleicht eine der Damen beim Herausfahren des Wagens helfen könnte verschwindet eine schnell wie der Blitz im Büro des Infostands und die zweite nur so: „Entschuldigung aber ich darf meinen Posten hier nicht verlassen.“ … Ich zieh also den Schwerlasttransporter hinter mir her und schubs notdürftig den anderen Wagen vor mich hin, da sagt die Tussi am Infostand doch ernsthaft (original Wortlaut): „Passen Sie fei auf, dass Ihnen der Wagen mit den Rigipsplatten nicht umfällt.“ …

Es kann ja schon sein, dass es nette, hilfsbereite und freundliche Bauhaus Mitarbeiter gibt, aber die Tatsache, dass wir bei so vielen Mitarbeitern genau das Gegenteil feststellen konnten sagt mir, dass ich diesen Laden nie wieder aufsuchen werde. Klar wir haben ein bisschen Radau gemacht mit den umfallenden Platten und es war auch etwas blöd von uns so spät dort aufzutauchen, aber ein bisschen Hilfsbereitschaft hätte man schon entgegen bringen können.

Für mich heißt es nur @Bauhaus: Danke für nichts! Leckt mich am Arsch und auf nimmer wiedersehen!

Nerd-Wunschliste

Kennt ihr das Problem, wenn sich jeder immer beschwert „Mensch ich weiß nicht was ich dir schenken soll! Du hast schon alles!“. Es ist einfach nicht mehr so wie früher, da wusste man noch was man jemandem schenken kann der gerade in der Schule ist und in der Regel keine Kohle hatte sich wirklich tolle große Sachen zu kaufen. Langsam nimmt aber ein geregeltes Einkommen Einzug in mein Leben und ich kann mir nun die ganzen tollen Sachen kaufen, die ich früher im Schaufenster angestarrt hab.

Manchmal denk ich mir aber auch selbst: Gott! Das brauchst du nun wirklich nicht…. aber irgendwie ist es ja schon cool 😉 … Und genau diese Liste von coolen kleinen Gadgets – die man sich selbst nicht kaufen würde, sie aber trotzdem gerne haben möchte – präsentiere ich euch hiermit stolz:

Externer Akku

Jetzt man schon ein super tolles neues Smartphone und möchte natürlich auch Ingress spielen oder Geocachen ohne alle 5 Minuten wieder zu ner Steckdose zu rennen. Coole Sache dafür ist ein „kleiner“ aber feiner externer Akku.

http://www.amazon.de/10-000mAh-Powerbank-Ladeger%C3%A4t-Smartphone-Handy-Anschl%C3%BCsse/dp/B0067TQQI8/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1384345342&sr=1-1&keywords=anker+akku

Lock-Picking-Set

Ich weiß: Vööööööllig überflüssig! Aber schon irgendwie cool :). Ich hatte schon mal ein kleines Set und es hat echt Spaß gemacht, seine Fingerfertigkeit zu trainieren. Habs dann auf ne Konferenz mitgenommen und leider „verloren“. Für die zweite Version natürlich das Profiset: http://www.picklock24.com/product_info.php?products_id=8

Weltkarte im Retro-Style

Super schöne Karte für die Wand. Hier kann man schön einfach seine ganzen besuchten Orte einpinnen und die die es noch werden sollen: http://www.closeup.de/de/kaufen/weltkarte-xxl-poster-world-map-vintage-style-36233.html

Grüner Laserpointer

So einen hab ich einmal bei einem richtig coolen Vortrag gesehn und seitdem wollt ich schon immer einen haben: Nen grünen Laserpointer

http://www.amazon.de/Laserpointer-w%C3%A4rmespeichernden-Astronomie-Lehr-Dozent-Pr%C3%A4sentationen/dp/B00E714Y4G/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1383818052&sr=8-2&keywords=laserpointer+gr%C3%BCn

Hab auch mal den von einem Kumpel ausprobiert und der ist super fürs Sternegucken, Geocachen und Co :).

Hochleistungstaschenlampe

Und nochmal was fürs Geocachen: Eine Hochleistungstaschenlampe. Hab zwar schon eine gute Stirnlampe, aber gerade fürs Suchen unter Bäumen und Büschen ist sowas doch ganz praktisch: http://www.amazon.de/Fenix-LD20-Hochleistungs-LED-Taschenlampe/dp/B004CXNY3G/ref=sr_1_1?s=lighting&ie=UTF8&qid=1383818575&sr=1-1&keywords=fenix

Schnurlose Maus

Eigentlich sinnlos, weil die alte Maus ja noch gut funktioniert, aber das Kabel nervt schon gewaltig: http://www.amazon.de/Logitech-M705-Laser-Maus-schnurlos-schwarz/dp/B003P7X38Q

Raspberry PI

Darf man sich überhaupt Informatiker nennen wenn man sowas nicht zu Hause hat? Echt geiles Teil mit unendlich vielen Anwendungsideen

http://www.reichelt.de/Programmer-Entwicklungstools/RASPBERRY-PI-B/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=133474&GROUPID=2969&artnr=RASPBERRY+PI+B

Und noch ein bisschen Zubehör:

http://www.reichelt.de/SD-Karten/INTENSO-3411480/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=126584&GROUPID=4800&artnr=INTENSO+3411480

http://www.reichelt.de/Kunststoffgehaeuse-TEKO/TEK-BERRY-SW/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=129268&GROUPID=3354&artnr=TEK-BERRY+SW

http://www.reichelt.de/Ladegeraete-fuer-USB-Geraete/USB-230V-FLAT-2A/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=133749&GROUPID=4924&artnr=USB+230V+FLAT+2A

Tischsteckdose

Es kommt öfter mal vor, dass ich irgend ein elektrisches Teil reparieren muss und ich will nicht ständig unter den Tisch um es anzustecken. Was gibts da besseres als ne Tischsteckdose? Und auch noch mit USB-Anschluss: cool 🙂

http://www2.westfalia.de/shops/technik/stromversorgung/stromverteilung/steckdosenleisten_/1213044-power_bar_multifunktions_steckdosenleiste_mit_usb_ladeport.htm

Ladestation fürs Handy

Drahtlos das Handy laden? Kein Problem: http://www.amazon.de/MC002-Disk-induktive-Ladestation-Ladeger%C3%A4t/dp/B00FINZKR2/ref=sr_1_10?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1384344585&sr=1-10&keywords=nexus+4+ladestation+qi

Kochbuch für Nerds

Wahah wie geil. Und das ist auch noch wirklich von O’Reilly: http://www.getdigital.de/kochbuch-fuer-geeks.html

Bastelzeug für eine eigene Ladestation

Nachdem ich nun ein bisschen Erfahrung mit Ladegeräten für Nexus 10 und 5 sammeln durfte und die handelsüblichen Ladegeräte maximal 1A schaffen, habe ich mir gedacht ein eigenes Ladegerät wär schon ziemlich cool. Was benötigt man dazu alles?

  1. Leistungsstarkes Schaltnetzteil (1x): http://www.reichelt.de/Schaltnetzteile-Case-geschlossen/SNT-RS-25-5/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=137084&GROUPID=4959&artnr=SNT+RS+25+5
  2. USB Anschlussbuchsen (3x): http://www.reichelt.de/USB-FireWire-Verbinder/USB3-AK/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=109542&GROUPID=5208&artnr=USB3+AK
  3. Anzeige wie viel Strom gerade fließt: http://www.reichelt.de/Messwerke-Drehspul-analog-/DQB-72-15A/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=81688&GROUPID=4039&artnr=DQB+72-15A
  4. Induktionsspule für QI-Ladevorgang: http://de.rs-online.com/web/p/induktivitaten-bedrahtet/7622127/ oder http://de.rs-online.com/web/p/induktivitaten-bedrahtet/7753795/

Wunderbeeren

Das ist jetzt nicht irgend ein fancy Werbename. Die Pflanze bzw. die Beere heißt wirklich so und ich will den Extrakt in Tablettenform haben : http://www.amazon.de/Miracle-Fruit-World-LLC-Wunderbeere/dp/B004US0Z3K